Und wiedereinmal erblickt eine neue Internetseite das Licht der Welt:
http://nachosandwine.de/
Dort gibt es äußerst subjektive Besprechungen zu alten, älteren und neuen Filmen, was jede Menge Spaß verspricht. Reinschauen sollte sich also auf jeden Fall mal lohnen!
(Davon mal abgesehen bin ich für die technische Umsetzung verantwortlich, mal so ganze ohne Eigenwerbung ;))
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geschrieben von dseemann am 11.01.10 – Kategorie:
Medien – Tags:
DVD,
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Kino,
Nachos,
WeinNach einem Facelift vor einiger Zeit habe ich dieser Seite nun endlich, nach fast einem Jahr, mal ein (zumindest meiner Meinung nach ;) ) vernünftiges, wenn auch konservativeres Design verpasst. Dabei kamen auch einige neue Eigenschaften von CSS3 zum Einsatz, namentlich @font-face, box-shadow und border-radius. An manchen Stellen hat es mich doch verwundert, wie die einzelnen Browser darauf reagieren. Insgesamt kann man die Browser auf ihre Renderingengines runterbrechen:
- »Gecko« (Firefox, Thunderbird, Kazehakase, Liferea und einige weitere)
- »Webkit« (Safari, Chrome/Chromium, seit letztem September Epiphany und weitere), KHTML lassen wir hier mal ohne Wertung außen vor
- »Presto« (Opera)
- ach ja, und »Trident« (Internet Explorer)
Gecko

Im aktuellen Firefox 3.5 werden alle neuen Eigenschaften bereits umgesetzt, wobei man box-shadow und border-radius mit dem Präfix »-moz-« ansprechen muss. Die Schrift (Navigation, Überschriften) wird sauber durch den eingebundenen Font ersetzt, Boxen (siehe Kommentare) werfen Schatten, das Hauptfenster ist oben abgerundet. Interessanterweise ist das untere Ende nicht abgerundet, da ein innen liegender Container eine eigene Hintergrundfarbe hat, und die Rundung somit überdeckt. Ein Fehler im Rendering tritt auf, wenn Container mit Rahmen und Abrundung einen Schatten werfen.

Ältere Versionen von Gecko stellen immerhin die abgerundeten Ecken dar.

Firefox scheint ein Problem mit transparenten PNGs und mit »position: fixed;« positionierten Elementen zu haben. Die Geschwindigkeit beim Scrollen ist stark vermindert, es ruckelt und fühlt sich zäh an. Dadurch wirkt alles etwas behäbiger und langsamer.
Webkit
Chromium stellt die Seite fast identisch dar. Das Fontrendering ist wie gewohnt etwas feingliedriger und weicher. Alle drei neuen Effekte werden umgesetzt, dafür ist jedoch ebenso wie bei Gecko das Präfix »-webkit-« nötig.

Der selbe Fehler wie bei Gecko tritt auch hier auf, runde Ecken, Schatten und farbige Rahmen sind keine guten Freunde. Im Gegensatz zum Screenshot beendet meine lokale Installation von Chromium (4.0.249.43) die Seite direkt nach dem Container mit dem Impressum.
Auffällig ist, dass die per »position: absolute;« verschobenen Gravatarbilder in den Kommentarboxen anscheinend Platz im Kopfteil einnehmen, was eigentlich nicht der Fall sein sollte.
Der Fehler aus Firefox mit zu langsamen Scrollen tritt hier nicht auf (eigentlich logisch), der Browser zeigt sich äußerst reaktionsfreudig.
Presto

Opera schneidet in Sachen CSS3 in diesem Fall leider nicht sehr gut ab, keine der drei neuen Technologien wird hier unterstützt. Der selbe »Fehler« mit den Avatarbildern tritt auch hier auf. Bei meiner lokalen Installation (10.10) werden auch noch alle Formatierungen in den Überschriften geschluckt, sodass sie aussehen wie Fließtext. Auch werden manche Buchstaben verschluckt. Gefühlt ist Opera beim Scrollen sogar noch ein wenig schneller und reaktiver als Chromium.
Trident

Erwartungsgemäß wird nichts von den neuen Eigenschaften unterstützt, aber im Bestehenden eigentlich auch nicht viel falsch gemacht. Sogar wirklich alte Versionen wie 4.01 machen bei umsichtiger Gestaltung nichts kapital falsch.

Für Internet Explorer halte ich das für absolut ausreichend, meine Zielgruppe liegt ja auch wo anders. Immerhin versuchen die Entwickler mit der kommenden Version 9 in einigen Bereichen aufzuholen.
Fazit
Kein Browser hat mich total enttäuscht, aber jeder hat seine Macken. Die neuen Funktionen von CSS3 sind toll und können jetzt schon produktiv eingesetzt werden. Die Meinung, dass eine Internetseite auf jedem Ausgabegerät gleich aussehen muss ist nicht umsonst schon länger überholt. Wenn ein Browser heute schon Schatten darstellen kann, dann ist das schön, aber absolut kein Muss. Letztendlich sollte es immer noch auf den Inhalt ankommen.
Anhang: 29 Screenshots unter vielen unterschiedlichen Umgebungen. Danke an browsershots.org!
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geschrieben von dseemann am 10.01.10 – Kategorie:
Arch Linux,
Software – Tags:
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border-radius,
box-shadow,
Browsershots,
Chromium,
CSS3,
Firefox,
Gecko,
Opera,
Presto,
WebkitFür alle Katzenfreunde, und die, die es noch werden wollen! Ein her(t)zerwärmendes, süßes Kätzchen am Tag, und das bis Heiligabend!
http://catventskalender.5in4.de/
Advent, Advent, kein Kätzlein brennt,
Erst keins, dann keins, dann keins, dann keins,
Dann ist Weihnachten!
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geschrieben von dseemann am 01.12.09 – Kategorie:
Unfug – Tags:
Advent,
Catvent,
Kalender,
KatzeNachdem seit dem ersten Teil des Vergleichs schon wieder einige Zeit vergangen ist, sind nun die Serifen– und Monospaceschriften dran.
Bitstream Vera und Deja Vu
Prinzipiell gilt hier das selbe wie bei den Grotesken, dank dem größeren Zeichensatz und dem etwas besseren Umgang mit Ligaturen in Firefox 3.5 und geht die Empfehlung wieder an die Deja Vu–Familie. Leider enttäuschen beide Schriften im Umgang mit Ligaturen in OpenOffice 3.1. Ein automatisches Setzen von Ligaturen ist überhaupt nicht zu entdecken. Dennoch gibt sie eine schöne, wenn auch etwas weit laufende, Standardschrift ab.
Linux Libertine
Lange habe ich die Schrift nicht beachtet, war das ein großer Fehler, denn Linux Libertine ist ein wirklich toller Font. Wie der Groteskenbruder recht schmal in der Laufweite und sehr organisch und weich im Schriftbild. Leider konnte ich keine Mediävalziffern im Zeichensatz entdecken, ansonsten bin ich sehr begeistert. Ligaturen werden toll (Firefox) bis in Ordnung (OpenOffice) behandelt. Auch hier ist wieder das Versal-ẞ im Zeichensatz vorhanden. Rundum ist die Schriftart schön anzusehen und wird wohl zusammen mit Linux Biolinum meinen Standardschriftsatz in Naher Zukunft bilden.
URW Bookman L, URW Palladino L und Nimbus Roman No9 L
Diese Drei sind allesamt schöne und recht brauchbare Serifenschriften, wobei mir wohl einfach die Kompetenz fehlt um genauer auf die Unterschiede einzugehen.
Drei mal Monospace
Zum Schluss gibt es noch drei Monospaceschriften, wieder zwei Vertreter aus Bitstream Vera und Deja Vu, sowie eine aus der Nimbusfamilie.
Typischerweise laufen die Bitstreamschriften wieder sehr weit und verstehen sich ganz gut darin sehr grotesk und unmonospacig auszusehen. Diese Eigenart stört mich selbst bei der Arbeit in der Konsole, aber beim Programmieren finde ich es wieder recht angenehm einen „natürlicheren“ Lesefluss zu haben.
Nimbus hat dieses geometrische, technischere Aussehen, mag in der Konsole aber trotzdem nicht wirklich gefallen. Sie wirkt unscharf und nicht optimiert. Um sie in der Textverarbeitung einzusetzen ist sie etwas zu schlacksig und passt nicht mal wirklich zu ihren Geschwistern in der Nimbusfamilie. Alleine benutzt ist sie jedoch schön schlank und platzsparend (wenn eine Monospaceschrift das jemals sein kann), und somit gut nutzbar für Merkzettel oder ähnliches.

Und nochmal Monospace!
In dieser Sparte darf dann natürlich auch nicht Terminus als die Konsolenschrift fehlen. optimale Lesbarkeit und ein schönes Schriftbild sind toll umgesetzt und machen die Konsole noch benutzenswerter. Eine eindeutige Empfehlung.

Soviel erst mal zu den Schriftarten an sich, weiter wird es gehen mit Fontmangement und dem einfacheren Setzen von typografisch besseren Zeichen (als man es von der Tastatur gewohnt ist). » Zu den Kommentaren »
geschrieben von dseemann am 05.09.09 – Kategorie:
Arch Linux,
Software – Tags:
Schrift,
Typografie