Ich hätte gerne einen ;)
Und deshalb mache ich bei der Aktion von ingate.de mit. Dort kann man einen VServer gewinnen, und behalten solange der Verweis über den Trackback auf ihre Homepage bleibt. Ein fairer Handel!
Laut Aussage von ingate.de hat die ganze Sache auch keinen Haken, womit gilt: man muss sich beeilen, um noch rechtzeitig mitmachen zu können. Ansonsten hatte ich mit dem Unternehmen noch keinen Kontakt, aber falls ich an so einen VServer komme, wird sich das vielleicht schnell ändern, und der Webspace hier wird langsam auch etwas knapp, für die ganzen Projekte, die darauf laufen.
Somit hoffe ich, dass die Aktion für ingate gut verläuft, und sie dadurch auch den gewünschten Werbeeffekt erreichen, immerhin ist das Angebot auch sehr großzügig!
Nochmal der Link zum Gewinnspiel: https://www.ingate.de/blog/2010/06/14/wir-verschenken-55-vserver/
geschrieben von 5in4 am 16.06.10 – Kategorie:
Ordnungslos? – Tags:
Im dritten Teil der Serie »Typische Linuxschriften im Portrait« geht es wie versprochen um Fontmanager. Diese Programme erfüllen den Zweck, große Sammlungen von Schriften übersichtlicher und zugänglicher zu machen, Schriften zu präsentieren, vergleichen und zu deaktivieren. So ein Fontmanager kann die tägliche Arbeit mit Schrift stark vereinfachen und angenehmer machen.
Der Markt in der Linuxwelt ist da recht übersichtlich, meine Recherchen haben ergeben, dass es zur Zeit drei Programme gibt: »Font-Manager«, »Fontmatrix« und »Fonty Python«.
Fonty Python
»Fonty Python« lässt sich bei Archlinux bequem über das AUR installieren, unter Ubuntu Lucid Lynx befindet sich das Programm in universe.

Die grundsätzliche Idee ist es, die Schriften in sogenannten »Pogs« abzulegen, um sie dann an oder abschalten zu können. Dabei muss man alle seine Schriften in einem Ordner auf der Festplatte ablegen oder manuell raussuchen, um sie in Pogs zu packen. Aktiviert man eine Schrift, so wird eine Verknüpfung in das Verzeichnis ~/.fonts gemacht. Kein Wunder also, dass es im folgenden Video nicht funktioniert, denn die Schriften sind großteils über die ~/.fonts.conf deaktiviert. Bedingt durch das Konzept können systemweit installierte Schriften auch nicht deaktiviert werden. Die Oberfläche ist gruselig, so obskur, dass ich es nicht in Worte fassen kann, sondern einen Screencast zur Nutzerführung angefertigt habe.
Fontmatrix
Auch Fontmatrix kommt bei Archlinux problemlos aus dem AUR und unter Ubuntu Lucid Lynx aus den universe-Quellen.

Fontmatrix geht den richtigen Weg und verwaltet aktive Schriften über die ~/.fonts.conf. Leider ist das ziemlich umständlich, unübersichtlich und überhaupt kann ich auch nicht wirklich ein System dahinter erkennen. Das Programm macht irgendetwas und am Ende stehe ich mit drei aktivierten Schriften da.
Dennoch bietet Fontmatrix neben der Kernfunktion noch einige andere Funktionen wie eine sehr gelungene Zusammenfassung der grundsätzlichen Schriftinformationen, eine nette Spielwiese, die Möglichkeit Fonts als Schriftbuch-PDf zu exportieren, einzelne Glyphen zu betrachten und – was wohl wirklich ein Alleinstellungsmerkmal ist – man kann die installierten Schriften klassifizieren lassen.


Font-Manager
»font-manager« kann man natürlich auch über das AUR beziehen, aber man sollte nicht aus versehen das völlig veraltete Paket »fontmanager« installieren, denn damit wird man keine Freude haben. Ubuntunutzer (und alle Anderen mit deb-Paketmanagern) können sich das Programm auf der Projektseite runterladen.
Genau wie »Fonty Python« weicht auch dieses Programm merklich von gewohnten Programmoberflächen ab, was gleichzeitig auch sein größtes Manko ist. Ohne ein genaues Studium der Tooltips bei Erstbenutzung wird man nicht sonderlich weit kommen, hier besteht eindeutig noch starker Verbesserungsbedarf.
Sortiert werden die Schriften in drei Kategorien »All«, »System« und »User«. Wahlweise kann man sich noch Schriften anzeigen lassen, welche in keiner der beiden Unterkategorien sind. Warum sie sich dort nicht befinden ist mir jedoch ein Rätsel.
Selbst organisiert man seine Schriften in Kollektionen, indem man sie von einer Kategorie hineinzieht. Dies funktioniert auch innerhalb von Kollektionen. Hat man sich einmal sortiert, so kann man gewünscht Kollektionen aktivieren oder deaktivieren, was richtigerweise über die ~/.fonts.conf geregelt wird.
Die Zusatzfunktionen sind spartanisch, man kann einen experimentellen Fontbrowser aktiveren und Schriften vergleichen. Für die Zukunft ist eine Schriftenheft-Funktion wie in Fontmatrix geplant.
Fazit
Als eindeutiger Sieger, zumindest für mich, geht »font-manager« aus dem Vergleich hervor, da er relativ einfach zu bedienen ist und vor allem als einziges problemlos funktioniert. Dennoch lohnt es sich immer auch die anderen Programme im Auge zu behalten, vor allem für Benutzer von KDE dürfte Fontmatrix dank QT-Oberfläche nochmal einen Blick mehr wert sein.
Zur Sortierung von Schriften
Hier muss jeder wohl sein eigenes System finden, jedoch hat sich gezeigt, dass man immer einen Standardsatz an Schriften aktiviert haben sollte. Namentlich die »Deja Vu« Familie und die Web-Corefonts, da sonst manche Internetseiten sehr unschön dargestellt werden.
Nachtrag: »Fixed« lohnt sich auch immer aktiviert zu haben, damit sichert man die Unterstützung für asiatische Schriftzeichen.
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Dinge, die du unbedingt gesehen haben musst, bevor die Welt untergeht:
Webentwicklung:
@font-face Kits von fontsquirrel.com sind eigentlich ein alter Hut, aber immer noch großartig. Man ist unabhängig von externen Anbietern, aber dennoch auch einer rechtlich relativ sicheren Seite. Dennoch sollte man die Lizenzen zu den einzelnen Schriften nochmals selbst überprüfen. Einfach einzubinden sind die Pakete auch noch, sehr schön.
Musik
The Dead Rocks – One Million Dollar Surf Band ist ein großartiges Surf-Rock Album im Stile von Tarantinos »Pulp Fiction« Soundtrack. Es sind immer wieder heitere 40 Minuten die Lieder zu hören. Aufgestöbert habe ich die Band irgendwo in einem Beitrag im ubuntuusers.de-Planeten
Auf incompetech.com gibt es unglaublich viele Musikstücke unter cc-by-Lizenz. Diese lassen sich nach Themen sortieren und eignen sich wunderbar zur Weiterverarbeitung in anderen Video oder Audioprojekten. Das Archiv wird ständig erweitert und es findet sich zu wirklich fast jedem Thema ein passendes Lied.
Linux
Bryan Lunduke kennt man nicht nur von seinen jährlichen Vorträgen, wo er erzählt warum Linux scheiße ist, nein er moderiert auch eine wöchentliche Linux Action Show! Die Sendung wird jeden Sonntag ausgestrahlt und behandelt werden Neuigkeiten aus der Linux und Open-Source-Welt. Die Sendung ist sehr locker gemacht, es kommt aber trotzdem einiges an Information rum. Wegen ihrer Kurzweiligkeit definitiv ein Hingucker!
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Dudel-Nudel.
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geschrieben von 5in4 am 23.04.10 – Kategorie:
Dudel – Tags:
Nudel
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geschrieben von 5in4 am 21.04.10 – Kategorie:
Dudel – Tags:
PudelMusik illegal runterzuladen ist böse, böse, böse und ich kenne niemanden der das jemals irgendwann gemacht hat.
Zur Zeit bin ich fleißig dabei Musik-CDs und wenn möglich Vinyls (das sind Schallplatten) in meine kleine Wohnung zu stellen. Zum einen weil ich guten Künstlern gerne etwas dafür gebe, dass sie das tun was sie tun (wie viel am Ende bei ihnen ankommt ist ein anderes paar Schuhe), zum anderen weil ich den Vorgang des Einlegens und Anhörens gerne habe, und das mit selbst gebrannten CDs nicht so gut funktioniert. Deshalb lade ich auch keine Alben aus den diversen Läden im Internet runter. Für einzelne Lieder ist das Angebot jedoch ganz fair und praktisch.
Davon ausgehend, dass Amazon.de mir den durchschnittlich niedrigsten Preis für CDs bietet, habe ich mir einen Warenkorb aus drei internationalen Alben aus den MTV Album Top 50 Charts Kalenderwoche 13 herausgesucht (ohne Wertung vom ersten Platz abwärts ausgehend, leider kein Permalink auffindbar):
- Amy Macdonald – A Curious Thing (1. Platz)
- Scorpions – Sting In The Tail (3. Platz)
- Justin Bieber – My World (7. Platz)
Interessanterweise sind doch recht viele deutschsprachige Alben in den Charts unterwegs. Aber zum Thema:
Wenn man sich diese drei Alben auf Amazon.de zusammenklickt, kommt man auf eine Summe von 45,88€, wie ich finde eine ganz schöne Stange Geld für nicht mal 3 Stunden Musik.

Machen wir das selbe nochmal auf der britischen Version, Amazon.co.uk. Huch! Der selbe Warenkorb kostet plötzlich nur noch 30,80€ inklusive Versand! Erfahrungsgemäß klopft der Postbote nach zwei Tagen an meinem Fenster und überreicht mir meine Bestellung. Für die 15€ lasse ich mir doch direkt noch eine CD bei Amazon.de raus ;) . Bis jetzt war es für mich immer von Vorteil meine Musik aus England kommen zu lassen.

Dieses »Phänomen« lässt sich auch bei Filmen und Serien beobachten, wenn man nicht vor dem Fehlen einer deutschen Tonspur, zumindest in den meisten Fällen, zurückschreckt.
Fazit
Liebe Musikindustrie in Deutschland, ich kaufe meine Musik, aber nicht bei dir. Deine Preise sind mir zu hoch, wobei es mir in dem Fall erst mal egal ist wie sie sich zusammensetzen, solange keine Babykätzchen ertränkt werden, um sie zu drücken. Liebe DVD-Veröffentlicher, ich zahle keine 10€ um mir einen Film in mein Regal zu stellen, nachdem ich ihn einmal gesehen habe.
Das sind nun alles keine neuen Erkenntnisse, aber irgendwann musste das mal raus. Eben war es soweit. » Zu den Kommentaren »
geschrieben von 5in4 am 14.04.10 – Kategorie:
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Amazon,
CD,
DVD,
VinylOpenTTD ist seit langem schon eines meiner Lieblingsspiele. Das eigentlich recht simple Spielprinzip lässt sich recht stark erweitern, die Pixelgrafik ist zwar nicht jedermanns Sache, ich finde sie jedoch großartig. Dazu läuft die Software noch auf ungefähr jedem System (Linux, Windows, OSX, OS/2, Symbian und ungefähr jeder Toaster), vom Mehrspielermodus gar nicht erst zu reden.

Bis vor kurzem hatte die ganze Sache noch einen mehr als großen Haken: Zum Spielen brauchte man Daten von Transport Tycoon, die Installation war mit ein wenig Fummelei verbunden. Man konnte zwar mit Ersatzgrafiken und ohne Ton spielen, aber die Installation war immer noch umständlich. Bis vor kurzem eben, denn die 1.0 stable rückt näher. Wer die testing-Version (RC 1) benutzen möchte kommt auch jetzt von in den Genuss. OpenTTD liegt in den Quellen vor(»openttd«), danach muss noch »openttd-opengfx« und »openttd-opensfx« installiert werden, und schon kann es losgehen. Heute Nacht kam der RC 2 raus, welcher als Standalone-Programm über die Internetseite von OpenTTD bezogen werden kann.
Edit: Paketnamen verbessert
Update: OpenTTD 1.0 ist erschienen!
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