Der 5in4.de-Faktencheck

Damit keiner behaupten kann, ich würde Unsinn erzählen:

Die ARD bietet eine zusätzliche Tonspur ohne Vuvuzela. Probiere es an deinem Digitalreceiver aus. Wobei die Qualtität mich dann doch verleitet bei der Originaltonspur zu  bleiben. Ein wenig Selbstgeißelung darf ja schon sein.

Delling und Netzer verstehen sich auch besser als manch einer denkt, Netzer war sogar Trauzeuge bei Dellings zweiter Hochzeit im Mai 2003.

Eat this, Faktencheck. » Zu den Kommentaren »

geschrieben von dseemann am 24.06.10 – Kategorie: Faktencheck – Tags: , , , , , , ,

XMonad,Slim und Networkmanager

Auf meinem neuen Notebook läuft XMonad und als Loginmanager verwende ich Slim.
Für mein Netzwerk wollte ich den Networkmanager verwenden. Das nm-applet benötigt allerdings den gnome-keyring, welcher mit meiner Konfiguration nicht so richtig will, denn der Networkmanager speicher keine Passwörter. Nach ein paar Tagen mit der Behelfslösung wicd habe ich nochmal gesucht und endlich hier: http://bbs.archlinux.org/viewtopic.php?pid=736320 eine Lösung gefunden:

Changing /usr/share/dbus-1/services/org.gnome.keyring.service to:

[D-BUS Service]
Name=org.freedesktop.secrets

Fixed it for me

Vielleicht hilft es ja jemandem!

geschrieben von dolph am 21.06.10 – Kategorie: Arch Linux – Tags: , , , ,

WordPress 3.0 wurde veröffentlicht

Gerade eben ist WordPress 3.0 erschienen. Zu den wichtigesten Neuerungen gehören die Multi-Blog-Integration und ein neues Standardtheme.

Damit werde ich mich die Tage auch mal kurz verabschieden, und verschiedene Seiten auf eine Installation zusammenlegen.

Auf jeden Fall bin ich gespannt, was die neue Version im täglichen Einsatz bringen wird, denn WordPress hat mich mit seiner allgemeinen Trägheit doch schon manchmal zur Weißglut gebracht, hat jedoch einige Funktionen, auf die ich nur ungerne verzichten möchte, wie seine Einfachheit für unerfahrenere Benutzer.

Im offiziellen Blogeintrag gibt es nochmal eine Zusammenfassung der Neuerungen, ein kurzes Video und ein Link zum Download.

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geschrieben von dseemann am 17.06.10 – Kategorie: Arch Linux, Software – Tags: ,

FlexSDK mit Netbeans unter Linux

flex4 logoSeit diesem Semester beschäftige ich mich, bedingt durch die FH, mit Adobe Flex. Für dieses Framework existiert eine Entwicklungsumgebung, welche kostenpflichtig als alleinstehende Software oder als Eclipse-Plugin bezogen werden kann. Das SDK selbst jedoch ist Open Source und kann somit frei benutzt werden (Liegt im AUR unter dem Namen “flex-sdk” vor).

Fehlt also nur noch eine IDE, mit der man das bequem nutzen kann, und hier kommt Netbeans auf den Plan. Netbeans erschien gerade erst in der Version 6.9, dazu gibt es ein Flex-Plugin namens flexbean. Leider ist flexbean noch nicht wirklich auf dem aktuellsten Stand, zur Zeit noch für Netbeans 6.5 entwickelt, zumindest mit Netbeans 6.8 funktioniert es dennoch recht gut.

Hat man das flexbean-Paket runtergeladen und als Plugin unter Netbeans installiert, muss man dem Plugin noch mitteilen, wo die SDK liegt. Dies ist etwas versteckt unter Tools»Flex Platforms. Dort fügt man eine Plattform hinzu, indem man den Pfad zur SDK-Installation angibt (»/opt/flex-sdk«).

Flex4 SDK auswählen

Nun kann man ein neues Projekt erstellen und mit dem Programmieren loslegen, und siehe da, es funktioniert! Manchmal bricht das Kompilieren mit einem Fehler ab, obwohl Keiner vorliegt, dann reicht es, den Vorgang nochmal zu starten und es sollte klappen. Auch dauert das Kompilieren gefühlt eine ganze Weile länger als unter Windows. Aber immerhin kommt brauchbare Software raus.

Flex Projekt

Die fertige Datei hab ich hier nochmal hochgeladen, und hier noch der Code aus dem Beispiel:

<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<mx:Application xmlns:fx="http://ns.adobe.com/mxml/2009" xmlns:mx="library://ns.adobe.com/flex/mx" minWidth="800" minHeight="480">

 <mx:Label text="Ein Formular" x="80" y="34" />
 <mx:Form x="80" y="53">

 <mx:FormItem label="DateChooser1:">

 <mx:DateChooser id="dt1"/>

 </mx:FormItem>

 <mx:FormItem label="DateChooser2:">

 <mx:DateChooser id="dt2"/>

 </mx:FormItem>

 <mx:FormItem>

 <mx:Button id="submitButton"
 label="Absenden"/>

 </mx:FormItem>

 </mx:Form>
</mx:Application>

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geschrieben von dseemann am 16.06.10 – Kategorie: Arch Linux, Medien, Software – Tags: , , ,

Wer mag einen kostenlosen VServer?

Ich hätte gerne einen ;)

Und deshalb mache ich bei der Aktion von ingate.de mit. Dort kann man einen VServer gewinnen, und behalten solange der Verweis über den Trackback auf ihre Homepage bleibt. Ein fairer Handel!

Laut Aussage von ingate.de hat die ganze Sache auch keinen Haken, womit gilt: man muss sich beeilen, um noch rechtzeitig mitmachen zu können. Ansonsten hatte ich mit dem Unternehmen noch keinen Kontakt, aber falls ich an so einen VServer komme, wird sich das vielleicht schnell ändern, und der Webspace hier wird langsam auch etwas knapp, für die ganzen Projekte, die darauf laufen.

Somit hoffe ich, dass die Aktion für ingate gut verläuft, und sie dadurch auch den gewünschten Werbeeffekt erreichen, immerhin ist das Angebot auch sehr großzügig!

Nochmal der Link zum Gewinnspiel: https://www.ingate.de/blog/2010/06/14/wir-verschenken-55-vserver/

geschrieben von dseemann am – Kategorie: Ordnungslos? – Tags:

Fontmanager im Portrait

Im dritten Teil der Serie »Typische Linuxschriften im Portrait« geht es wie versprochen um Fontmanager. Diese Programme erfüllen den Zweck, große Sammlungen von Schriften übersichtlicher und zugänglicher zu machen, Schriften zu präsentieren, vergleichen und zu deaktivieren. So ein Fontmanager kann die tägliche Arbeit mit Schrift stark vereinfachen und angenehmer machen.

Der Markt in der Linuxwelt ist da recht übersichtlich, meine Recherchen haben ergeben, dass es zur Zeit drei Programme gibt: »Font-Manager«, »Fontmatrix« und »Fonty Python«.

Fonty Python

»Fonty Python« lässt sich bei Archlinux bequem über das AUR installieren, unter Ubuntu Lucid Lynx befindet sich das Programm in universe.

Fonty Python Screenshot

Die grundsätzliche Idee ist es, die Schriften in sogenannten »Pogs« abzulegen, um sie dann an oder abschalten zu können. Dabei muss man alle seine Schriften in einem Ordner auf der Festplatte ablegen oder manuell raussuchen, um sie in Pogs zu packen. Aktiviert man eine Schrift, so wird eine Verknüpfung in das Verzeichnis ~/.fonts gemacht. Kein Wunder also, dass es im folgenden Video nicht funktioniert, denn die Schriften sind großteils über die ~/.fonts.conf deaktiviert. Bedingt durch das Konzept können systemweit installierte Schriften auch nicht deaktiviert werden. Die Oberfläche ist gruselig, so obskur, dass ich es nicht in Worte fassen kann, sondern einen Screencast zur Nutzerführung angefertigt habe.

Fontmatrix

Auch Fontmatrix kommt bei Archlinux problemlos aus dem AUR und unter Ubuntu Lucid Lynx aus den universe-Quellen.

Fontmatrix Fontmanager

Fontmatrix geht den richtigen Weg und verwaltet aktive Schriften über die ~/.fonts.conf. Leider ist das ziemlich umständlich, unübersichtlich und überhaupt kann ich auch nicht wirklich ein System dahinter erkennen. Das Programm macht irgendetwas und am Ende stehe ich mit drei aktivierten Schriften da.

Dennoch bietet Fontmatrix neben der Kernfunktion noch einige andere Funktionen wie eine sehr gelungene Zusammenfassung der grundsätzlichen Schriftinformationen, eine nette Spielwiese, die Möglichkeit Fonts als Schriftbuch-PDf zu exportieren, einzelne Glyphen zu betrachten und – was wohl wirklich ein Alleinstellungsmerkmal ist – man kann die installierten Schriften klassifizieren lassen.
Aktivierte Schriften in FontmatrixFontmatrix Klassifizierungen

Font-Manager

»font-manager« kann man natürlich auch über das AUR beziehen, aber man sollte nicht aus versehen das völlig veraltete Paket »fontmanager« installieren, denn damit wird man keine Freude haben. Ubuntunutzer (und alle Anderen mit deb-Paketmanagern) können sich das Programm auf der Projektseite runterladen.

font-managerGenau wie »Fonty Python« weicht auch dieses Programm merklich von gewohnten Programmoberflächen ab, was gleichzeitig auch sein größtes Manko ist. Ohne ein genaues Studium der Tooltips bei Erstbenutzung wird man nicht sonderlich weit kommen, hier besteht eindeutig noch starker Verbesserungsbedarf.

Sortiert werden die Schriften in drei Kategorien »All«, »System« und »User«. Wahlweise kann man sich noch Schriften anzeigen lassen, welche in keiner der beiden Unterkategorien sind. Warum sie sich dort nicht befinden ist mir jedoch ein Rätsel.

Selbst organisiert man seine Schriften in Kollektionen, indem man sie von einer Kategorie hineinzieht. Dies funktioniert auch innerhalb von Kollektionen. Hat man sich einmal sortiert, so kann man gewünscht Kollektionen aktivieren oder deaktivieren, was richtigerweise über die ~/.fonts.conf geregelt wird.

Die Zusatzfunktionen sind spartanisch, man kann einen experimentellen Fontbrowser aktiveren und Schriften vergleichen. Für die Zukunft ist eine Schriftenheft-Funktion wie in Fontmatrix geplant.

Fazit

Als eindeutiger Sieger, zumindest für mich, geht »font-manager« aus dem Vergleich hervor, da er relativ einfach zu bedienen ist und vor allem als einziges problemlos funktioniert. Dennoch lohnt es sich immer auch die anderen Programme im Auge zu behalten, vor allem für Benutzer von KDE dürfte Fontmatrix dank QT-Oberfläche nochmal einen Blick mehr wert sein.

Zur Sortierung von Schriften

Hier muss jeder wohl sein eigenes System finden, jedoch hat sich gezeigt, dass man immer einen Standardsatz an Schriften aktiviert haben sollte.  Namentlich die »Deja Vu« Familie und die Web-Corefonts, da sonst manche Internetseiten sehr unschön dargestellt werden.

Nachtrag: »Fixed« lohnt sich auch immer aktiviert zu haben, damit sichert man die Unterstützung für asiatische Schriftzeichen.

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geschrieben von dseemann am 09.06.10 – Kategorie: Arch Linux, Software – Tags: , , , , ,

Weltuntergang #1

Dinge, die du unbedingt gesehen haben musst, bevor die Welt untergeht:

Webentwicklung:

@font-face Kits von fontsquirrel.com sind eigentlich ein alter Hut, aber immer noch großartig. Man ist unabhängig von externen Anbietern, aber dennoch auch einer rechtlich relativ sicheren Seite. Dennoch sollte man die Lizenzen zu den einzelnen Schriften nochmals selbst überprüfen. Einfach einzubinden sind die Pakete auch noch, sehr schön.

Musik

The Dead Rocks – One Million Dollar Surf Band ist ein großartiges Surf-Rock Album im Stile von Tarantinos »Pulp Fiction« Soundtrack. Es sind immer wieder heitere 40 Minuten die Lieder zu hören. Aufgestöbert habe ich die Band irgendwo in einem Beitrag im ubuntuusers.de-Planeten

Auf incompetech.com gibt es unglaublich viele Musikstücke unter cc-by-Lizenz. Diese lassen sich nach Themen sortieren und eignen sich wunderbar zur Weiterverarbeitung in anderen Video oder Audioprojekten. Das Archiv wird ständig erweitert und es findet sich zu wirklich fast jedem Thema ein passendes Lied.

Linux

LinuxActionShowBryan Lunduke kennt man nicht nur von seinen jährlichen Vorträgen, wo er erzählt warum Linux scheiße ist, nein er moderiert auch eine wöchentliche Linux Action Show! Die Sendung wird jeden Sonntag ausgestrahlt und behandelt werden Neuigkeiten aus der Linux und Open-Source-Welt. Die Sendung ist sehr locker gemacht, es kommt aber trotzdem einiges an Information rum. Wegen ihrer Kurzweiligkeit definitiv ein Hingucker!

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geschrieben von dseemann am 27.05.10 – Kategorie: Weltuntergang – Tags: , , , ,
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