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	<title>5in4.de &#187; Software</title>
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	<description>Linux, Bären und andere Dinge die großen Spaß machen!</description>
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		<title>Konsolenapplikationen mit urwid Teil 1</title>
		<link>http://5in4.de/blog/2010/10/08/konsolenapplikationen-mit-urwid-teil-1/</link>
		<comments>http://5in4.de/blog/2010/10/08/konsolenapplikationen-mit-urwid-teil-1/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 08 Oct 2010 06:42:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dseemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arch Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[cli]]></category>
		<category><![CDATA[curses]]></category>
		<category><![CDATA[python]]></category>
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		<category><![CDATA[urwid]]></category>

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		<description><![CDATA[Will man mit Python eine Anwendung entwickelt, welche über ein Text User Interface (TUI) verfügt, so hat man im Großen und Ganzen zwei vernünftige Möglichkeiten: curses Der große Vorteil an curses ist, dass es mit Python unter Linux mitgeliefert wird. Ansonsten ist es sehr sehr Umständlich mit dieser Bibliothek zu arbeiten, da quasi nichts an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Will man mit Python eine Anwendung entwickelt, welche über ein Text User Interface (TUI) verfügt, so hat man im Großen und Ganzen zwei vernünftige Möglichkeiten:</p>
<h4>curses</h4>
<p>Der große Vorteil an curses ist, dass es mit Python unter Linux mitgeliefert wird. Ansonsten ist es sehr sehr Umständlich mit dieser Bibliothek zu arbeiten, da quasi nichts an Widgets mitgeliefert wird. Standardmäßig gibt es quasi nur ein Eingabefeld für Text und die Möglichkeit gezeichnete Boxen zu umrahmen.</p>
<p>Hat man vor ein Projekt mit einer gewissen Größe im Frontend umzusetzen, sollte man sich im Klaren sein, dass man mit curses ein ziemlich großes Stück Arbeit vor sich hat. Wer sich dennoch interessiert, der kann sich <a href="https://secure.wikimedia.org/wikibooks/de/wiki/Python_unter_Linux:_Curses">in diesem Wikibook</a> ansehen, wie man mit curses umgeht. Wenigstens ist der Code recht übersichtlich und gut lesbar.</p>
<h4>urwid</h4>
<p>Urwid selbst basiert auf curses und ist eine Bibliothek zum einfacheren und schnelleren Erstellen von TUIs. Es existiert ein Basissatz von oft benötigten Widgets (Buttons, Inputs, Checkboxen…) und einfache Möglichkeiten diese zu platzieren. Zusätzlich kann man auch anhand des Basiswidgets eigene Widgets erstellen. Leider gibt es keine oder nur wenige vernünftige Tutorials zu urwid und die Dokumentation ist auch etwas dürftig, womit man schnell auf der Strecke bleiben kann, wenn man an einer der vielen Eigenheiten der Bibliothek hängen bleibt.</p>
<p>(urwid ist bei Archlinux sowie Ubuntu unter dem Namen »python-urwid« in der Paketverwaltung zu finden)</p>
<h4>Erste Schritte</h4>
<p>Für jede gewünschte Aktion stellt urwid eine Methode bereit, die man ausführen muss. Nach dem Import erstellen wir also ein Textwidget. Danach wird es in einen Filler gesteckt, der den Platz oberhalb und unterhalb des Widgets ausfüllt, und somit eine eindeutige Positionierung des Widgets ermöglicht.</p>
<p>Mit urwid erstellte Programme laufen, wie von vielen anderen Nutzeroberflächen schon bekannt, in einer MainLoop. Diese wird mit unserem Widget befüllt und danach gestartet. Unser erstes Programm ist fertig!</p>
<p>Wem beim Abschreiben des ersten Codes Fehler unterlaufen sind, der wird einen weiteren großen Nachteil an urwid erkannt haben: Die Fehlermeldungen sind kaum nützlich bis völlig unbrauchbar.</p>
<pre>import urwid

text = urwid.Text("Hello World")
text = urwid.Filler(text)
loop = urwid.MainLoop(text)
loop.run()</pre>
<h4>Eingaben behandeln</h4>
<p>Sämtliche Eingaben kann man abfangen, indem der MainLoop das Argument »unhandled_input=eine_funktion« übergibt. Somit wird der Funktion eine_funktion die gedrückte Taste übergeben. Urwid gibt Sondertasten wie Enter brauchbare und lesbare Aliase, was den Umgang erheblich erleichtert.</p>
<pre>import sys
import urwid

def handle_input(input):
    if input == "esc":
        sys.exit(0)
    pass

text = urwid.Text("Hello World")
text = urwid.Filler(text)
loop = urwid.MainLoop(text, unhandled_input=handle_input)
loop.run()</pre>
<h4>Es kommt Farbe ins Spiel</h4>
<p>Farben werden über eine Palette realisiert, in der für jeden Farbsatz jeweils eine Vordergrundfarbe und eine Hintergrundfarbe definiert werden muss. Mittels der Methode AttrWrap() weist man einem Widget eine Farbe zu.</p>
<pre>palette = [('p1', 'light green', 'black'),
           ('p2', 'white', 'dark red')]

text = urwid.Text("Hello World")
text = urwid.AttrWrap(text, "p1")
text = urwid.Filler(text)
loop = urwid.MainLoop(text, palette)
loop.run()</pre>
<h4>Komplexere Layouts</h4>
<p>Um mehr Information auf den Bildschirm zu bringen ist das Filler-Widget vielleicht etwas zu starr und unpraktisch. Hierfür bietet sich eher das Frame-Widget an. Es besteht aus einem Header, einem Body und einem Footer. In unserem Beispiel möchten wir einen starren Header und Footer haben, der Bodybereich soll jedoch scrollbar sein.</p>
<p>Dazu erstellen wir zunächst ein wenig Dummyinhalt. Dieser wird vom Widget Divider() voneinander getrennt. Der Inhalt für den Body wird dann in einer Liste zusammengefasst:</p>
<pre style="overflow: scroll;">t0 = urwid.Divider()
t1 = urwid.AttrWrap(urwid.Text("Hello World"), "p1")
t2 = urwid.Divider("+")
t3 = urwid.AttrWrap(urwid.Text('''Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Maecenas porta porta nunc eget dignissim. Morbi ante nibh, varius vitae rhoncus id, fermentum in nisl. Curabitur metus diam, pharetra vel varius non, vulputate eget lectus. Sed et nisl sed nisi sollicitudin egestas. Curabitur in ligula elit. Duis tristique porttitor porttitor. Cras rutrum lectus quis sem rutrum vulputate suscipit orci bibendum. Nam consectetur turpis purus, at suscipit tellus. Aenean diam lorem, tristique vel consequat in, rhoncus ac felis. Nam scelerisque justo nunc.

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Aliquam pulvinar est sit amet ligula viverra eleifend. Nullam porttitor sem sit amet massa egestas at ultricies lorem vestibulum. Donec eu libero dui. Sed in fringilla arcu. Nunc porta tincidunt lorem, eu dignissim lorem tempus ut. Integer faucibus magna non libero varius elementum blandit dolor lobortis. Maecenas a pharetra neque. Sed massa augue, placerat a varius eget, lobortis in nunc. Praesent non leo neque, non imperdiet felis. Aenean sed orci quis justo rutrum ornare vel nec erat. Vestibulum posuere elementum justo, in cursus neque varius a. In vel blandit nunc. Mauris blandit ligula eget felis lacinia at faucibus sem adipiscing. Sed malesuada lorem eget neque ornare eget condimentum nunc scelerisque.'''), "p1")
t4 = urwid.Divider("-")
t5 = urwid.AttrWrap(urwid.Text("Hello Arch!"), "p1")
t6 = urwid.Divider("8")

header = urwid.AttrWrap(urwid.Text("Dies ist der Header!"), "p2")
footer = urwid.AttrWrap(urwid.Text("Under hier ist der Footer!"), "p2")

content = [t0, t1, t2, t3, t4, t5, t6]</pre>
<p>Um den Body scrollbar zu machen, wird der Inhalt zuerst in einen SimpleListWalker gesteckt, danach in eine ListBox. Dies hat das Ergebnis, dass der Fokus Widget für Widget verschoben werden kann. Danach wird ein Framewidget erstellt, welches standardmäßig den Body als erstes Widget annimmt. Danach werden Header und Footer übergeben und das FrameWidget in die MainLoop gesteckt.</p>
<pre>content = urwid.ListBox(urwid.SimpleListWalker(content))

main_frame = urwid.Frame(content)

main_frame.set_header(header)
main_frame.set_footer(footer)

loop = urwid.MainLoop(main_frame, palette)
loop.run()</pre>
<p><a class="thickbox" href="http://5in4.de/wp-content/uploads/2010/07/zu03.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-596" src="http://5in4.de/wp-content/uploads/2010/07/zu03-300x196.png" alt="Urwid SimpleListWalker" width="300" height="196" /></a></p>
<h4>Weiter geht es…</h4>
<p>…im nächsten Teil mit Formularen, wo urwid seine Stärken ausspielen kann. Kommentare oder Anregungen? Ab in die Kommentare!<span id="more-586"></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Pino: Release early, release often!</title>
		<link>http://5in4.de/blog/2010/09/02/pino-release-early-release-often/</link>
		<comments>http://5in4.de/blog/2010/09/02/pino-release-early-release-often/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 09:06:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dseemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arch Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[aur]]></category>
		<category><![CDATA[basic auth]]></category>
		<category><![CDATA[oauth]]></category>
		<category><![CDATA[pino]]></category>
		<category><![CDATA[release early]]></category>
		<category><![CDATA[release often]]></category>
		<category><![CDATA[twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem Ende des Augusts diesen Jahres konnten wir uns nicht nur vom Sommer verabschieden, sondern auch von Basic Auth in Twitter, einer Methode um sich als Nutzer zu identifizieren. Basic Auth wurde durch OAuth abgelöst, warum genau ist hier nicht weiter interessant, interessant ist nämlich was mit der Software geschieht, die bis zum ersten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Ende des Augusts diesen Jahres konnten wir uns nicht nur vom Sommer verabschieden, sondern auch von <a href="https://apiwiki.twitter.com/Authentication">Basic Auth</a> in Twitter, einer Methode um sich als Nutzer zu identifizieren.</p>
<p>Basic Auth wurde durch OAuth abgelöst, warum genau ist hier nicht weiter interessant, interessant ist nämlich was mit der Software geschieht, die bis zum ersten September nicht auf OAuth aktualisiert wurde: sie funktioniert einfach nicht mehr.</p>
<p>So geschehen mit dem schlanken und grundsätzlich auch einigermaßen großartigen Twitter-Client <a href="http://pino-app.appspot.com/">Pino</a>, der im <a href="http://aur.archlinux.org/packages.php?ID=33042">AUR</a> zu Hause ist und bereits eine langsame aber stetige Entwicklung hinter sich hat. Die Version 0.3 (mit OAuth-Unterstützung!) ist seit einiger Zeit angekündigt, es gibt auch schon einige Screenshots, aber greifbar ist noch nichts. Dumm nur, dass der erste September nun schon vorbei ist, und alle Pino-Nutzer dumm dastehen.</p>
<p>Dazu fiel mir ein Programmierparadigma wieder ein, nämlich »<a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/en/wiki/Release_early,_release_often">release early, release 0ften</a>«.  Wenn die aktuellste Version von Pino verfügbar wäre, könnte man entweder sehen, dass sie bereits mit OAuth schön funktioniert und vielleicht noch ein paar Fehler drin sind – oder dass von hinten bis vorne nichts klappt. Auf jeden Fall könnte die Intelligenz der Masse benutzt werden, um das Problem zu lösen. Hier bleibt nichts anderes übrig als zu warten was als nächstes passiert.</p>
<p><em>Update: Wenn man sich über <a href="http://www.supertweet.net/">http://www.supertweet.net/</a> anmeldet und deren Seite als Proxy in Pino angibt, kann man das Problem bis zur Aktualisierung umgehen. Ist zwar nicht schön, aber klappt einwandfrei.</em><span id="more-612"></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Tiny Tiny RSS in Thunderbird</title>
		<link>http://5in4.de/blog/2010/07/28/tiny-tiny-rss-in-thunderbird/</link>
		<comments>http://5in4.de/blog/2010/07/28/tiny-tiny-rss-in-thunderbird/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 10:08:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dseemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arch Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Thunderbird]]></category>
		<category><![CDATA[Tiny Tiny RSS]]></category>

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		<description><![CDATA[Ganz kurz und ein bisschen Cpt. Obvious: Tiny Tiny RSS lässt sich genauso wie Google Wave in Thunderbird einbauen, man muss folgenden Code in der Error-Konsole (»Tools/Error Console«) ausführen, natürlich noch die eigene URL einfügen: Components.classes['@mozilla.org/appshell/window-mediator;1'].getService(Components.interfaces.nsIWindowMediator).getMostRecentWindow("mail:3pane").document.getElementById("tabmail").openTab("contentTab", {contentPage: "http://example.com"}); via fixmbr]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz kurz und ein bisschen Cpt. Obvious:</p>
<p>Tiny Tiny RSS lässt sich genauso wie Google Wave in Thunderbird einbauen, man muss folgenden Code in der Error-Konsole (»Tools/Error Console«) ausführen, natürlich noch die eigene URL einfügen:</p>
<pre style="overflow: scroll">Components.classes['@mozilla.org/appshell/window-mediator;1'].getService(Components.interfaces.nsIWindowMediator).getMostRecentWindow("mail:3pane").document.getElementById("tabmail").openTab("contentTab", {contentPage: "http://example.com"});
</pre>
<p>via <a href="http://www.fixmbr.de/google-wave-in-thunderbird-nutzen/">fixmbr</a><span id="more-599"></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>WordPress 3.0 wurde veröffentlicht</title>
		<link>http://5in4.de/blog/2010/06/17/wordpress-3-0-wurde-veroffentlicht/</link>
		<comments>http://5in4.de/blog/2010/06/17/wordpress-3-0-wurde-veroffentlicht/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 17:05:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dseemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arch Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[WordPress 3.0]]></category>
		<category><![CDATA[µ]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade eben ist WordPress 3.0 erschienen. Zu den wichtigesten Neuerungen gehören die Multi-Blog-Integration und ein neues Standardtheme. Damit werde ich mich die Tage auch mal kurz verabschieden, und verschiedene Seiten auf eine Installation zusammenlegen. Auf jeden Fall bin ich gespannt, was die neue Version im täglichen Einsatz bringen wird, denn WordPress hat mich mit seiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade eben ist WordPress 3.0 erschienen. Zu den wichtigesten Neuerungen gehören die Multi-Blog-Integration und ein neues Standardtheme.</p>
<p>Damit werde ich mich die Tage auch mal kurz verabschieden, und verschiedene Seiten auf eine Installation zusammenlegen.</p>
<p>Auf jeden Fall bin ich gespannt, was die neue Version im täglichen Einsatz bringen wird, denn WordPress hat mich mit seiner allgemeinen Trägheit doch schon manchmal zur Weißglut gebracht, hat jedoch einige Funktionen, auf die ich nur ungerne verzichten möchte, wie seine Einfachheit für unerfahrenere Benutzer.</p>
<p>Im <a href="http://wordpress.org/development/2010/06/thelonious/">offiziellen Blogeintrag</a> gibt es nochmal eine Zusammenfassung der Neuerungen, ein kurzes Video und ein Link zum Download.</p>
<p><span id="more-567"></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>FlexSDK mit Netbeans unter Linux</title>
		<link>http://5in4.de/blog/2010/06/16/flexsdk-mit-netbeans-unter-linux/</link>
		<comments>http://5in4.de/blog/2010/06/16/flexsdk-mit-netbeans-unter-linux/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 11:39:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dseemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arch Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Flex]]></category>
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		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Netbeans]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit diesem Semester beschäftige ich mich, bedingt durch die FH, mit Adobe Flex. Für dieses Framework existiert eine Entwicklungsumgebung, welche kostenpflichtig als alleinstehende Software oder als Eclipse-Plugin bezogen werden kann. Das SDK selbst jedoch ist Open Source und kann somit frei benutzt werden (Liegt im AUR unter dem Namen &#8220;flex-sdk&#8221; vor). Fehlt also nur noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-542" style="float: right" src="http://5in4.de/wp-content/uploads/2010/06/fx_200x100.jpg" alt="flex4 logo" width="200" height="100" />Seit diesem Semester beschäftige ich mich, bedingt durch die FH, mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Adobe_Flex">Adobe Flex</a>. Für dieses Framework existiert eine Entwicklungsumgebung, welche kostenpflichtig als <a href="http://www.adobe.com/products/flashbuilder/">alleinstehende Software oder als Eclipse-Plugin</a> bezogen werden kann. Das <a href="http://opensource.adobe.com/wiki/display/site/Home">SDK selbst jedoch ist Open Source</a> und kann somit frei benutzt werden (Liegt im AUR unter dem Namen &#8220;flex-sdk&#8221; vor).</p>
<p>Fehlt also nur noch eine IDE, mit der man das bequem nutzen kann, und hier kommt <a href="http://netbeans.org/">Netbeans</a> auf den Plan. Netbeans erschien gerade erst in der Version 6.9, dazu gibt es ein Flex-Plugin namens <a href="http://sourceforge.net/projects/flexbean/">flexbean</a>. Leider ist flexbean noch nicht wirklich auf dem aktuellsten Stand, zur Zeit noch für Netbeans 6.5 entwickelt, zumindest mit Netbeans 6.8 funktioniert es dennoch recht gut.</p>
<p>Hat man das flexbean-Paket runtergeladen und als Plugin unter Netbeans installiert, muss man dem Plugin noch mitteilen, wo die SDK liegt. Dies ist etwas versteckt unter Tools»Flex Platforms. Dort fügt man eine Plattform hinzu, indem man den Pfad zur SDK-Installation angibt (»/opt/flex-sdk«).</p>
<p style="text-align: center"><a class="thickbox" rel="flex4netbeans" href="http://5in4.de/wp-content/uploads/2010/06/flex4-sdkwaehlen.png"><img class="size-medium wp-image-543 aligncenter" src="http://5in4.de/wp-content/uploads/2010/06/flex4-sdkwaehlen-300x229.png" alt="Flex4 SDK auswählen" width="300" height="229" /></a></p>
<p>Nun kann man ein neues Projekt erstellen und mit dem Programmieren loslegen, und siehe da, es funktioniert! Manchmal bricht das Kompilieren mit einem Fehler ab, obwohl Keiner vorliegt, dann reicht es, den Vorgang nochmal zu starten und es sollte klappen. Auch dauert das Kompilieren gefühlt eine ganze Weile länger als unter Windows. Aber immerhin kommt brauchbare Software raus.</p>
<p style="text-align: center"><a class="thickbox" rel="flex4netbeans" href="http://5in4.de/wp-content/uploads/2010/06/flex-projekt.png"><img class="size-medium wp-image-544 aligncenter" src="http://5in4.de/wp-content/uploads/2010/06/flex-projekt-300x184.png" alt="Flex Projekt" width="300" height="184" /></a></p>
<p>Die fertige <a href="http://5in4.de/wp-content/uploads/2010/06/testprojekt.swf">Datei hab ich hier nochmal hochgeladen</a>, und hier noch der Code aus dem Beispiel:</p>
<pre>&lt;?xml version="1.0" encoding="utf-8"?&gt;
&lt;mx:Application xmlns:fx="http://ns.adobe.com/mxml/2009" xmlns:mx="library://ns.adobe.com/flex/mx" minWidth="800" minHeight="480"&gt;

 &lt;mx:Label text="Ein Formular" x="80" y="34" /&gt;
 &lt;mx:Form x="80" y="53"&gt;

 &lt;mx:FormItem label="DateChooser1:"&gt;

 &lt;mx:DateChooser id="dt1"/&gt;

 &lt;/mx:FormItem&gt;

 &lt;mx:FormItem label="DateChooser2:"&gt;

 &lt;mx:DateChooser id="dt2"/&gt;

 &lt;/mx:FormItem&gt;

 &lt;mx:FormItem&gt;

 &lt;mx:Button id="submitButton"
 label="Absenden"/&gt;

 &lt;/mx:FormItem&gt;

 &lt;/mx:Form&gt;
&lt;/mx:Application&gt;
</pre>
<p><span id="more-541"></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fontmanager im Portrait</title>
		<link>http://5in4.de/blog/2010/06/09/fontmanager-im-portrait/</link>
		<comments>http://5in4.de/blog/2010/06/09/fontmanager-im-portrait/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 21:40:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dseemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arch Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[font-manager]]></category>
		<category><![CDATA[Fontmanager]]></category>
		<category><![CDATA[Fontmatrix]]></category>
		<category><![CDATA[Fonty Python]]></category>
		<category><![CDATA[Schrift]]></category>
		<category><![CDATA[Typografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Im dritten Teil der Serie »Typische Linuxschriften im Portrait« geht es wie versprochen um Fontmanager. Diese Programme erfüllen den Zweck, große Sammlungen von Schriften übersichtlicher und zugänglicher zu machen, Schriften zu präsentieren, vergleichen und zu deaktivieren. So ein Fontmanager kann die tägliche Arbeit mit Schrift stark vereinfachen und angenehmer machen. Der Markt in der Linuxwelt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im dritten Teil der Serie »Typische Linuxschriften im Portrait« geht es wie versprochen um Fontmanager. Diese Programme erfüllen den Zweck, große Sammlungen von Schriften übersichtlicher und zugänglicher zu machen, Schriften zu präsentieren, vergleichen und zu deaktivieren. So ein Fontmanager kann die tägliche Arbeit mit Schrift stark vereinfachen und angenehmer machen.</p>
<p>Der Markt in der Linuxwelt ist da recht übersichtlich, meine Recherchen haben ergeben, dass es zur Zeit drei Programme gibt: <em>»Font-Manager«</em>, <em>»Fontmatrix«</em> und <em>»Fonty Python«.</em></p>
<h4>Fonty Python</h4>
<p>»Fonty Python« lässt sich bei Archlinux bequem über das AUR installieren, unter Ubuntu Lucid Lynx befindet sich das Programm in universe.</p>
<p><a class="thickbox" rel="fontmanager" href="http://5in4.de/wp-content/uploads/2010/06/fontypython.png"><img class="size-medium wp-image-506 alignnone" style="clear: left;float: left;margin-right: 1em" src="http://5in4.de/wp-content/uploads/2010/06/fontypython-300x184.png" alt="Fonty Python Screenshot" width="300" height="184" /></a></p>
<p>Die grundsätzliche Idee ist es, die Schriften in sogenannten »Pogs« abzulegen, um sie dann an oder abschalten zu können. Dabei muss man alle seine Schriften in einem Ordner auf der Festplatte ablegen oder manuell raussuchen, um sie in Pogs zu packen. Aktiviert man eine Schrift, so wird eine Verknüpfung in das Verzeichnis ~/.fonts gemacht. Kein Wunder also, dass es im folgenden Video nicht funktioniert, denn die Schriften sind großteils über die ~/.fonts.conf deaktiviert. Bedingt durch das Konzept können systemweit installierte Schriften auch nicht deaktiviert werden. Die Oberfläche ist gruselig, so obskur, dass ich es nicht in Worte fassen kann, sondern <a href="http://vimeo.com/12435404">einen Screencast zur Nutzerführung angefertigt habe</a>.</p>
<h4>Fontmatrix</h4>
<p>Auch Fontmatrix kommt bei Archlinux problemlos aus dem AUR und unter Ubuntu Lucid Lynx aus den universe-Quellen.</p>
<p><a class="thickbox" rel="fontmanager" href="http://5in4.de/wp-content/uploads/2010/06/fontmatrix.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-513" style="clear: left;float: left;margin-right: 1em" src="http://5in4.de/wp-content/uploads/2010/06/fontmatrix-300x184.png" alt="Fontmatrix Fontmanager" width="300" height="184" /></a></p>
<p>Fontmatrix geht den richtigen Weg und verwaltet aktive Schriften über die ~/.fonts.conf. Leider ist das ziemlich umständlich, unübersichtlich und überhaupt kann ich auch nicht wirklich ein System dahinter erkennen. Das Programm macht irgendetwas und am Ende stehe ich mit drei aktivierten Schriften da.</p>
<p>Dennoch bietet Fontmatrix neben der Kernfunktion noch einige andere Funktionen wie eine sehr gelungene Zusammenfassung der grundsätzlichen Schriftinformationen, eine nette Spielwiese, die Möglichkeit Fonts als Schriftbuch-PDf zu exportieren, einzelne Glyphen zu betrachten und &#8211; was wohl wirklich ein Alleinstellungsmerkmal ist &#8211; man kann die installierten Schriften klassifizieren lassen.<br />
<a class="thickbox" rel="fontmanager" href="http://5in4.de/wp-content/uploads/2010/06/fontmatrix-ausschnitt.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-514" style="clear: left;float: left" src="http://5in4.de/wp-content/uploads/2010/06/fontmatrix-ausschnitt-300x196.png" alt="Aktivierte Schriften in Fontmatrix" width="250" /></a><a class="thickbox" rel="fontmanager" href="http://5in4.de/wp-content/uploads/2010/06/fontmatrix-klassifiziert.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-515" src="http://5in4.de/wp-content/uploads/2010/06/fontmatrix-klassifiziert-300x179.png" alt="Fontmatrix Klassifizierungen" width="250" /></a></p>
<h4>Font-Manager</h4>
<p>»font-manager« kann man natürlich auch über das AUR beziehen, aber man sollte nicht aus versehen das völlig veraltete Paket »fontmanager« installieren, denn damit wird man keine Freude haben. Ubuntunutzer (und alle Anderen mit deb-Paketmanagern) können sich das Programm auf der <a title="Font-Manager Homepage" href="http://code.google.com/p/font-manager/">Projektseite</a> runterladen.</p>
<p><a class="thickbox" rel="fontmanager" href="http://5in4.de/wp-content/uploads/2010/06/font-manager.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-524" style="float: left;margin-right: 1em" src="http://5in4.de/wp-content/uploads/2010/06/font-manager-300x184.png" alt="font-manager" width="300" height="184" /></a>Genau wie »Fonty Python« weicht auch dieses Programm merklich von gewohnten Programmoberflächen ab, was gleichzeitig auch sein größtes Manko ist. Ohne ein genaues Studium der Tooltips bei Erstbenutzung wird man nicht sonderlich weit kommen, hier besteht eindeutig noch starker Verbesserungsbedarf.</p>
<p>Sortiert werden die Schriften in drei Kategorien »All«, »System« und »User«. Wahlweise kann man sich noch Schriften anzeigen lassen, welche in keiner der beiden Unterkategorien sind. Warum sie sich dort nicht befinden ist mir jedoch ein Rätsel.</p>
<p>Selbst organisiert man seine Schriften in Kollektionen, indem man sie von einer Kategorie hineinzieht. Dies funktioniert auch innerhalb von Kollektionen. Hat man sich einmal sortiert, so kann man gewünscht Kollektionen aktivieren oder deaktivieren, was richtigerweise über die ~/.fonts.conf geregelt wird.</p>
<p>Die Zusatzfunktionen sind spartanisch, man kann einen experimentellen Fontbrowser aktiveren und Schriften vergleichen. Für die Zukunft ist eine Schriftenheft-Funktion wie in Fontmatrix geplant.</p>
<h4>Fazit</h4>
<p>Als eindeutiger Sieger, zumindest für mich, geht »font-manager« aus dem Vergleich hervor, da er relativ einfach zu bedienen ist und vor allem als einziges problemlos funktioniert. Dennoch lohnt es sich immer auch die anderen Programme im Auge zu behalten, vor allem für Benutzer von KDE dürfte Fontmatrix dank QT-Oberfläche nochmal einen Blick mehr wert sein.</p>
<h4>Zur Sortierung von Schriften</h4>
<p>Hier muss jeder wohl sein eigenes System finden, jedoch hat sich gezeigt, dass man immer einen Standardsatz an Schriften aktiviert haben sollte.  Namentlich die »Deja Vu« Familie und die Web-Corefonts, da sonst manche Internetseiten sehr unschön dargestellt werden.</p>
<p><em>Nachtrag: »Fixed« lohnt sich auch immer aktiviert zu haben, damit sichert man die Unterstützung für asiatische Schriftzeichen.</em></p>
<p><span id="more-505"></span></p>
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		<title>OpenTTD wird erwachsen</title>
		<link>http://5in4.de/blog/2010/03/05/openttd-wird-erwachsen/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 19:52:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dseemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arch Linux]]></category>
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		<description><![CDATA[OpenTTD ist seit langem schon eines meiner Lieblingsspiele. Das eigentlich recht simple Spielprinzip lässt sich recht stark erweitern, die Pixelgrafik ist zwar nicht jedermanns Sache, ich finde sie jedoch großartig. Dazu läuft die Software noch auf ungefähr jedem System (Linux, Windows, OSX, OS/2, Symbian und ungefähr jeder Toaster), vom Mehrspielermodus gar nicht erst zu reden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.openttd.org">OpenTTD</a> ist seit langem schon eines meiner Lieblingsspiele. Das eigentlich recht simple Spielprinzip lässt sich recht stark erweitern, die Pixelgrafik ist zwar nicht jedermanns Sache, ich finde sie jedoch großartig. Dazu läuft die Software noch auf ungefähr jedem System (Linux, Windows, OSX, OS/2, <a href="http://wiki.openttd.org/Portable_device_version">Symbian und ungefähr jeder Toaster</a>), vom Mehrspielermodus gar nicht erst zu reden.</p>
<p style="text-align: center"><img class="size-full wp-image-439 aligncenter" src="http://5in4.de/wp-content/uploads/2010/03/openttd.png" alt="" width="530" height="152" /></p>
<p>Bis vor kurzem hatte die ganze Sache noch einen mehr als großen Haken: Zum Spielen brauchte man Daten von Transport Tycoon, die Installation war mit ein wenig Fummelei verbunden. Man konnte zwar mit Ersatzgrafiken und ohne Ton spielen, aber die Installation war immer noch umständlich. Bis vor kurzem eben, denn die 1.0 stable rückt näher. Wer die testing-Version (RC 1) benutzen möchte kommt auch jetzt von in den Genuss. OpenTTD liegt in den Quellen vor(»openttd«), danach muss noch »openttd-opengfx« und »openttd-opensfx« installiert werden, und schon kann es losgehen. Heute Nacht kam der RC 2 raus, welcher als Standalone-Programm über die Internetseite von <a href="http://www.openttd.org">OpenTTD</a> bezogen werden kann.</p>
<p>Edit: Paketnamen verbessert</p>
<p>Update: OpenTTD 1.0 ist erschienen!</p>
<p><span id="more-438"></span></p>
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		<title>Text to speech mit espeak und mbrola</title>
		<link>http://5in4.de/blog/2010/01/16/text-to-speech-mit-espeak-und-mbrola/</link>
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		<pubDate>Sat, 16 Jan 2010 16:23:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dseemann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Text to speech mit freier oder kostenloser Software ist anscheinend immer noch ein etwas düsteres Thema. Vor kurzem habe ich mich damit ein wenig beschäftigt und bin zu einigen Ergebnissen gekommen. Meine Anforderungen waren dabei, dass die Software komplett über Konsole bedienbar sein, aber mir nicht Bildschirminhalte vorlesen können muss. 1. espeak Grundsätzlich benötigt man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Text to speech mit freier oder kostenloser Software ist anscheinend immer noch ein etwas düsteres Thema. Vor kurzem habe ich mich damit ein wenig beschäftigt und bin zu einigen Ergebnissen gekommen. Meine Anforderungen waren dabei, dass die Software komplett über Konsole bedienbar sein, aber mir nicht Bildschirminhalte vorlesen können muss.</p>
<h4>1. espeak</h4>
<p>Grundsätzlich benötigt man nur das Programm »espeak« (aufzufinden im community-Repository) um Text in Sprache umzuwandeln. Die Syntax ist dabei relativ einfach.</p>
<blockquote><p>espeak -v [Sprache] &#8220;Auszugebender Text&#8221;</p></blockquote>
<p>Die zur Verfügung stehenden Sprachen kann man unter /usr/share/espeak-data/voices finden, mit dem Parameter -f kann man espeak auch direkt mit einer Datei füttern. Weitere Parameter lassen sich der Hilfeseite entnehmen.</p>
<p>Das Problem bei espeak ist, dass die zur Verfügung stehenden Sprachen von nicht allzu guter Qualität sind. An dieser Stelle kommt mbrola ins Spiel.</p>
<h4>2. mbrola</h4>
<p>Mbrola ist ein Programm, welches phonetische Anweisungen in Sprache übersetzen kann. Dies geschieht mit einigen Stimmen relativ gut. Leider kann mbrola nicht direkt mit Text umgehen, dafür kann espeak Text in phonetische Anweisungen übersetzen. Es liegt nahe die beiden Programme aneinander zu binden.</p>
<p>Das Programm liegt unter dem Namen »mbrola« im <a href="http://aur.archlinux.org/packages.php?O=0&amp;K=mbrola&amp;do_Search=Go">AUR</a> vor. Dieses, sowie die benötigten Stimmen wie »mbrola-voices-de2« müssen zur Benutzung installiert werden. <em>Achtung 64bit-Nutzer! Im packagebuild muss manuell die Prozessorarchitektur eingetragen werden, was vom Maintainer noch nicht getan wurde. Die Pakete funktionieren dennoch einwandfrei.</em> Leider ist mbrola auch nicht Open-Source, sondern nur Freeware.</p>
<p>Jetzt können wir mbrola mit espeak verbinden, das Ganze wird als *.wav gespeichert, oder wie hier im Beispiel direkt mit aplay abgespielt und wieder gelöscht:</p>
<blockquote><p>espeak  -v mb-de5 &#8220;Auszugebender Satz&#8221; | mbrola -e /usr/share/mbrola/de5/de5  &#8211; /tmp/mbrola.wav; aplay -q /tmp/mbrola.wav; rm /tmp/mbrola.wav</p></blockquote>
<p>Espeak verwendet hierfür besondere »Stimmen«, welche man im Ordner /usr/share/espeak-data/voices/mb finden kann. Leider gibt es nicht für jede mbrola-Stimme auch eine Datei, ebenso wie es nicht für jede espeak-Stimme im AUR eine eine mbrola-Stimme gibt. Die beste Erfahrung habe ich mit »de5« gemacht. Insgesamt klingt es etwas holprig, aber <a href="http://5in4.de/wp-content/uploads/2010/01/mbrola.wav">im Ganzen nicht mal schlecht</a>.</p>
<p>Die Qualität kann zusätzlich noch verbessert werden, indem man in espeak die Abspielgeschwindigkeit etwas runterdreht (»-s 140«).</p>
<h4>Warum nicht »festival« oder »txt2pho«?</h4>
<p>Weil es für die reine Ausgabe zu kompliziert ist. Soweit ich es verstanden habe, muss festival für die deutsche Sprachausgabe speziell gepatcht werden und ist etwas kompliziert zu behandeln.</p>
<p>txt2pho liegt nur im AUR vor und hat sich von mir nicht ohne weiteres auf 64bit kompilieren lassen. Wie gesagt, espeak ist für meine Anforderungen zunächst ausreichend.</p>
<h4>Und wie geht es weiter?</h4>
<p>Im nächsten Schritt versuche ich, dem Computer durch Spracheingabe rudimentär bedienbar zu machen (»Voice Recognition«). Das soll wieder über die Konsole ablaufen und möglichst unkompliziert sein. Mein Ziel ist es lediglich, dass der Computer vordefinierte Befehle aufnehmen und umsetzen kann. Wenn mehr möglich ist, ist das natürlich auch sehr schön. Dazu habe ich bereits die Software <a href="http://julius.sourceforge.jp/en_index.php">»julius«</a> gefunden, was auch über das <a href="http://aur.archlinux.org/packages.php?O=0&amp;K=julius&amp;do_Search=Go">AUR</a> bezogen werden kann. Die Bedienung scheint jedoch nicht sonderlich trivial zu sein. Hat sich damit vielleicht schon mal jemand auseinandergesetzt?</p>
<p>Des weiteren existiert auch das viel versprechende Projekt <a href="http://sourceforge.net/projects/speech2text/">»Simon«</a>, was aber mit qt4-Oberfläche und einer nicht unerheblichen Komplexität nichts für meinen Anwendungsfall ist.</p>
<p>Ich würde mich sehr über Anregungen und Meinungen von euch freuen, vielleicht können wir ja mit gemeinsamen Wissen sogar das in dieser Beziehung etwas traurig aussehende Wiki etwas aufpolieren…<span id="more-396"></span></p>
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		<title>Redesign: Die Browser und das neue CSS</title>
		<link>http://5in4.de/blog/2010/01/10/redesign-die-browser-und-das-neue-css/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 21:12:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dseemann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach einem Facelift vor einiger Zeit habe ich dieser Seite nun endlich, nach fast einem Jahr, mal ein (zumindest meiner Meinung nach ;) ) vernünftiges, wenn auch konservativeres Design verpasst. Dabei kamen auch einige neue Eigenschaften von CSS3 zum Einsatz, namentlich @font-face, box-shadow und border-radius. An manchen Stellen hat es mich doch verwundert, wie die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left">Nach einem Facelift vor einiger Zeit habe ich dieser Seite nun endlich, nach fast einem Jahr, mal ein (zumindest meiner Meinung nach ;) ) vernünftiges, wenn auch konservativeres Design verpasst. Dabei kamen auch einige neue Eigenschaften von CSS3 zum Einsatz, namentlich <a href="http://www.css3.info/preview/web-fonts-with-font-face/">@font-face</a>, <a href="http://www.css3.info/preview/box-shadow/">box-shadow</a> und <a href="http://www.css3.info/preview/rounded-border/">border-radius</a>. An manchen Stellen hat es mich doch verwundert, wie die einzelnen Browser darauf reagieren. Insgesamt kann man die Browser auf ihre Renderingengines runterbrechen:</p>
<ul style="text-align: left">
<li>»Gecko« (Firefox, Thunderbird, Kazehakase, Liferea und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gecko_%28Software%29#Verwendung">einige weitere</a>)</li>
<li>»Webkit« (Safari, Chrome/Chromium, seit letztem September Epiphany und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Webkit#Verwendung">weitere</a>), KHTML lassen wir hier mal ohne Wertung außen vor</li>
<li>»Presto« (Opera)</li>
<li>ach ja, und »Trident« (Internet Explorer)</li>
</ul>
<h4 style="text-align: left">Gecko</h4>
<p style="text-align: center"><a class="thickbox" rel="redesign-browser" href="http://5in4.de/wp-content/uploads/2010/01/100110-130526-firefox-3.5-gentoo-2008.0-b28d6cb93b62c5e7a653a03bb9eb45f4.png"><img class="size-medium wp-image-365 aligncenter" src="http://5in4.de/wp-content/uploads/2010/01/100110-130526-firefox-3.5-gentoo-2008.0-b28d6cb93b62c5e7a653a03bb9eb45f4-194x300.png" alt="" width="194" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: left">Im aktuellen Firefox 3.5 werden alle neuen Eigenschaften bereits umgesetzt, wobei man box-shadow und border-radius mit dem Präfix »-moz-« ansprechen muss. Die Schrift (Navigation, Überschriften) wird sauber durch den eingebundenen Font ersetzt, Boxen (siehe Kommentare) werfen Schatten, das Hauptfenster ist oben abgerundet. Interessanterweise ist das untere Ende nicht abgerundet, da ein innen liegender Container eine eigene Hintergrundfarbe hat, und die Rundung somit überdeckt. Ein Fehler im Rendering tritt auf, wenn Container mit Rahmen und Abrundung einen Schatten werfen.</p>
<p style="text-align: center"><a class="thickbox" rel="redesign-browser" href="http://5in4.de/wp-content/uploads/2010/01/gecko_fehler.png"><img class="size-full wp-image-366 aligncenter" src="http://5in4.de/wp-content/uploads/2010/01/gecko_fehler.png" alt="" width="500" height="281" /></a></p>
<p style="text-align: left">Ältere Versionen von Gecko stellen immerhin die abgerundeten Ecken dar.</p>
<p style="text-align: center"><a class="thickbox" rel="redesign-browser" href="http://5in4.de/wp-content/uploads/2010/01/100110-123706-firefox-0.9-windows-xp-26587ae80d47435b31ecbd12be08b638.png"><img class="size-medium wp-image-367 aligncenter" src="http://5in4.de/wp-content/uploads/2010/01/100110-123706-firefox-0.9-windows-xp-26587ae80d47435b31ecbd12be08b638-199x300.png" alt="" width="199" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: left">Firefox scheint ein Problem mit transparenten PNGs und mit »position: fixed;« positionierten Elementen zu haben. Die Geschwindigkeit beim Scrollen ist stark vermindert, es ruckelt und fühlt sich zäh an. Dadurch wirkt alles etwas behäbiger und langsamer.</p>
<h4 style="text-align: left">Webkit</h4>
<p style="text-align: left">Chromium stellt die Seite fast identisch dar. Das Fontrendering ist wie gewohnt etwas feingliedriger und weicher. Alle drei neuen Effekte werden umgesetzt, dafür ist jedoch ebenso wie bei Gecko das Präfix »-webkit-« nötig.</p>
<p style="text-align: center"><a class="thickbox" rel="redesign-browser" href="http://5in4.de/wp-content/uploads/2010/01/100110-125337-chrome-3.0.195.38-windows-xp-bba9285b710519022f02a83401dd383a.png"><img class="size-medium wp-image-368 aligncenter" src="http://5in4.de/wp-content/uploads/2010/01/100110-125337-chrome-3.0.195.38-windows-xp-bba9285b710519022f02a83401dd383a-194x300.png" alt="" width="194" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: left">Der selbe Fehler wie bei Gecko tritt auch hier auf, runde Ecken, Schatten und farbige Rahmen sind keine guten Freunde. Im Gegensatz zum Screenshot beendet meine lokale Installation von Chromium (4.0.249.43) die Seite direkt nach dem Container mit dem Impressum.</p>
<p style="text-align: left">Auffällig ist, dass die per »position: absolute;« verschobenen Gravatarbilder in den Kommentarboxen anscheinend Platz im Kopfteil einnehmen, was eigentlich nicht der Fall sein sollte.</p>
<p style="text-align: left">Der Fehler aus Firefox mit zu langsamen Scrollen tritt hier nicht auf (eigentlich logisch), der Browser zeigt sich äußerst reaktionsfreudig.</p>
<h4 style="text-align: left">Presto</h4>
<p style="text-align: center"><a class="thickbox" rel="redesign-browser" href="http://5in4.de/wp-content/uploads/2010/01/100110-124724-opera-10.00-windows-xp-f8ba3dd5e72a8a178be140a52c35661f.png"><img class="size-medium wp-image-369 aligncenter" src="http://5in4.de/wp-content/uploads/2010/01/100110-124724-opera-10.00-windows-xp-f8ba3dd5e72a8a178be140a52c35661f-198x300.png" alt="" width="198" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: left">Opera schneidet in Sachen CSS3 in diesem Fall leider nicht sehr gut ab, keine der drei neuen Technologien wird hier unterstützt. Der selbe »Fehler« mit den Avatarbildern tritt auch hier auf. Bei meiner lokalen Installation (10.10) werden auch noch alle Formatierungen in den Überschriften geschluckt, sodass sie aussehen wie Fließtext. Auch werden manche Buchstaben verschluckt. Gefühlt ist Opera beim Scrollen sogar noch ein wenig schneller und reaktiver als Chromium.</p>
<h4 style="text-align: left">Trident</h4>
<p style="text-align: center"><a class="thickbox" rel="redesign-browser" href="http://5in4.de/wp-content/uploads/2010/01/100110-125141-msie-8.0-windows-xp-39551d613b5d80180af8ad1b2dbb012f.png"><img class="size-medium wp-image-370  aligncenter" src="http://5in4.de/wp-content/uploads/2010/01/100110-125141-msie-8.0-windows-xp-39551d613b5d80180af8ad1b2dbb012f-300x225.png" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p style="text-align: center">
<p style="text-align: left">Erwartungsgemäß wird nichts von den neuen Eigenschaften unterstützt, aber im Bestehenden eigentlich auch nicht viel falsch gemacht. Sogar wirklich alte Versionen wie 4.01 machen bei umsichtiger Gestaltung nichts kapital falsch.</p>
<p style="text-align: center"><a class="thickbox" rel="redesign-browser" href="http://5in4.de/wp-content/uploads/2010/01/100110-131606-msie-4.01-windows-2000-7f9228389bb540de3322459976022a35.png"><img class="size-medium wp-image-371 aligncenter" src="http://5in4.de/wp-content/uploads/2010/01/100110-131606-msie-4.01-windows-2000-7f9228389bb540de3322459976022a35-300x225.png" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p style="text-align: left">Für Internet Explorer halte ich das für absolut ausreichend, meine Zielgruppe liegt ja auch wo anders. Immerhin versuchen die Entwickler mit der kommenden Version 9 in einigen Bereichen <a href="http://blogs.msdn.com/ie/archive/2009/11/18/an-early-look-at-ie9-for-developers.aspx">aufzuholen</a>.</p>
<h4 style="text-align: left">Fazit</h4>
<p style="text-align: left">Kein Browser hat mich total enttäuscht, aber jeder hat seine Macken. Die neuen Funktionen von CSS3 sind toll und können jetzt schon produktiv eingesetzt werden. Die Meinung, dass eine Internetseite auf jedem Ausgabegerät gleich aussehen muss ist nicht umsonst schon länger überholt. Wenn ein Browser heute schon Schatten darstellen kann, dann ist das schön, aber absolut kein Muss. Letztendlich sollte es immer noch auf den Inhalt ankommen.</p>
<p style="text-align: left"><em>Anhang: <a href="http://5in4.de/wp-content/uploads/2010/01/100110-123044-5in4.de-4169153.zip">29 Screenshots</a> unter vielen unterschiedlichen Umgebungen. Danke an browsershots.org!</em></p>
<p><span id="more-364"></span></p>
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		<item>
		<title>Schon wieder kein Dudel…</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 22:15:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dseemann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Holzkopf]]></category>

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		<description><![CDATA[…dafür ein kleines Facelift im Design.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><a href="http://5in4.de/wp-content/uploads/2009/09/dudel_10.jpg" class="thickbox"><img src="http://5in4.de/wp-content/uploads/2009/09/dudel_10-300x184.jpg" alt="Schon wieder kein Dudel!" width="300" height="184" class="alignnone size-medium wp-image-331" /></a></p>
<p>…dafür ein kleines Facelift im Design.</p>
<p><span id="more-330"></span></p>
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		<title>Typische Linuxschriften im Portrait ⅠⅠ</title>
		<link>http://5in4.de/blog/2009/09/05/typische-linuxschriften-im-portrait-%e2%85%a0%e2%85%a0/</link>
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		<pubDate>Sat, 05 Sep 2009 13:54:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dseemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arch Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Schrift]]></category>
		<category><![CDATA[Typografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem seit dem ersten Teil des Vergleichs schon wieder einige Zeit vergangen ist, sind nun die Serifen– und Monospaceschriften dran. Bitstream Vera und Deja Vu Prinzipiell gilt hier das selbe wie bei den Grotesken, dank dem größeren Zeichensatz und dem etwas besseren Umgang mit Ligaturen in Firefox 3.5 und  geht die Empfehlung wieder an die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left">Nachdem seit dem <a href="http://5in4.de/blog/2009/07/18/typische-linuxschriften-im-portrait/">ersten Teil</a> des Vergleichs schon wieder einige Zeit vergangen ist, sind nun die Serifen– und Monospaceschriften dran.</p>
<h4 style="text-align: left">Bitstream Vera und Deja Vu</h4>
<p style="text-align: left">Prinzipiell gilt hier das selbe wie bei den Grotesken, dank dem größeren Zeichensatz und dem etwas besseren Umgang mit Ligaturen in Firefox 3.5 und  geht die Empfehlung wieder an die Deja Vu–Familie. Leider enttäuschen beide Schriften im Umgang mit Ligaturen in OpenOffice 3.1. Ein automatisches Setzen von Ligaturen ist überhaupt nicht zu entdecken. Dennoch gibt sie eine schöne, wenn auch etwas weit laufende, Standardschrift ab.</p>
<h4 style="text-align: left">Linux Libertine</h4>
<p style="text-align: left">Lange habe ich die Schrift nicht beachtet, war das ein großer Fehler, denn Linux Libertine ist ein wirklich toller Font. Wie der Groteskenbruder recht schmal in der Laufweite und sehr organisch und weich im Schriftbild. Leider konnte ich keine Mediävalziffern im Zeichensatz entdecken, ansonsten bin ich sehr begeistert. Ligaturen werden toll (Firefox) bis in Ordnung (OpenOffice) behandelt. Auch hier ist wieder das Versal-ẞ im Zeichensatz vorhanden. Rundum ist die Schriftart schön anzusehen und wird wohl zusammen mit Linux Biolinum meinen Standardschriftsatz in Naher Zukunft bilden.</p>
<h4 style="text-align: left">URW Bookman L, URW Palladino L und Nimbus Roman No9 L</h4>
<p style="text-align: left">Diese Drei sind allesamt schöne und recht brauchbare Serifenschriften, wobei mir wohl einfach die Kompetenz fehlt um genauer auf die Unterschiede einzugehen.</p>
<h4 style="text-align: left">Drei mal Monospace</h4>
<p style="text-align: left">Zum Schluss gibt es noch drei Monospaceschriften, wieder zwei Vertreter aus Bitstream Vera und Deja Vu, sowie eine aus der Nimbusfamilie.</p>
<p style="text-align: left">Typischerweise laufen die Bitstreamschriften wieder sehr weit und verstehen sich ganz gut darin sehr grotesk und unmonospacig auszusehen. Diese Eigenart stört mich selbst bei der Arbeit in der Konsole, aber beim Programmieren finde ich es wieder recht angenehm einen <strong>„</strong>natürlicheren<strong>“</strong> Lesefluss zu haben.</p>
<p style="text-align: left">Nimbus hat dieses geometrische, technischere Aussehen, mag in der Konsole aber trotzdem nicht wirklich gefallen. Sie wirkt unscharf und nicht optimiert. Um sie in der Textverarbeitung einzusetzen ist sie etwas zu schlacksig und passt nicht mal wirklich zu ihren Geschwistern in der Nimbusfamilie. Alleine benutzt ist sie jedoch schön schlank und platzsparend (wenn eine Monospaceschrift das jemals sein kann), und somit gut nutzbar für Merkzettel oder ähnliches.</p>
<p style="text-align: center"><a class="thickbox" href="http://5in4.de/wp-content/uploads/2009/09/konsole_nimbus.png"><img class="size-medium wp-image-317   aligncenter" src="http://5in4.de/wp-content/uploads/2009/09/konsole_nimbus-300x174.png" alt="Nimbus Mono in der Konsole" width="300" height="174" /></a></p>
<h4 style="text-align: left">Und nochmal Monospace!</h4>
<p style="text-align: left">In dieser Sparte darf dann natürlich auch nicht <a href="http://fractal.csie.org/~eric/wiki/Terminus_font">Terminus</a> als <em>die</em> Konsolenschrift fehlen. optimale Lesbarkeit und ein schönes Schriftbild sind toll umgesetzt und machen die Konsole <em>noch</em> benutzenswerter. Eine eindeutige Empfehlung.</p>
<p style="text-align: center"><a class="thickbox" href="http://5in4.de/wp-content/uploads/2009/09/konsole_terminus.png"><img class="size-medium wp-image-318  aligncenter" src="http://5in4.de/wp-content/uploads/2009/09/konsole_terminus-300x174.png" alt="Terminus in der Konsole" width="300" height="174" /></a></p>
<p style="text-align: left">Soviel erst mal zu den Schriftarten an sich, weiter wird es gehen mit Fontmangement und dem einfacheren Setzen von typografisch besseren Zeichen (als man es von der Tastatur gewohnt ist).<span id="more-316"></span></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Agave, GRuler und Gcolor2</title>
		<link>http://5in4.de/blog/2009/08/26/agave-gruler-und-gcolor2/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 20:29:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dseemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arch Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Agave]]></category>
		<category><![CDATA[Blogparade]]></category>
		<category><![CDATA[Gcolor2]]></category>
		<category><![CDATA[GRuler]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen der Blogparade auf http://ubuntublog.ch möchte auch ich drei wahrscheinlich eher unbekannte Programme vorstellen. Gleich drei, weil es wirklich nur sehr kleine Programme sind und sie durchaus eine Sinneinheit ergeben. Es handelt sich um Agave, Gcolor2 und GRuler, unter Ubuntu sowie Archlinux sind die ersten beiden in den Paketquellen unter den selben Namen aufzufinden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left">Im Rahmen der Blogparade auf <a href="http://ubuntublog.ch/applikationen/exotische-linux-applikationen-gesucht">http://ubuntublog.ch</a> möchte auch ich drei wahrscheinlich eher unbekannte Programme vorstellen. Gleich drei, weil es wirklich nur sehr kleine Programme sind und sie durchaus eine Sinneinheit ergeben.</p>
<p style="text-align: left">Es handelt sich um <strong>Agave</strong>, <strong>Gcolor2</strong> und <strong>GRuler</strong>, unter Ubuntu sowie Archlinux sind die ersten beiden in den Paketquellen unter den selben Namen aufzufinden, GRuler gibt es bei Arch im AUR, unter Ubuntu weiß ich es nicht.</p>
<p style="text-align: left">Alle Programme sind für GTK-Oberflächen konzipiert worden, sollten aber auch auf Nicht-GTK-Oberflächen einwandfrei laufen. Ich selbst benutze Archlinux zusammen mit XFCE 4.6.1 (mittlerweile übrigens etwas zufriedener ;) ), zur Entwicklung benutze ich Geany. Vielleicht sind die Funktionen der drei Programme in größeren Umgebungen bereits abgedeckt, aber ich befolge hier einfach einen Teil der Linuxphilosophie „für jede Aufgabe ein Programm“.</p>
<h4 style="text-align: left">Agave</h4>
<p style="text-align: left">Das Programm erzeugt Farbkombinationen, welche auf verschiedene Weise auswählbar sind:</p>
<ul style="text-align: left">
<li> Komplementäre Farben</li>
<li> zwei halb-komplementäre Farben</li>
<li> Dreiergruppe</li>
<li> Vierergruppe</li>
<li> sinngemäße Farben</li>
<li> Einfarbig</li>
</ul>
<p style="text-align: left">Hierbei kann man Farben aus einem vorher angegebenen Farbpool auswählen lassen:</p>
<ul style="text-align: left">
<li> GNOME Icon Palette</li>
<li> Tango Icon Theme Palette</li>
<li> Web-safe colors</li>
<li> Visibone</li>
</ul>
<p style="text-align: left">Die herausgesuchten Farben werden in ihrer Hexnotation, RGB und HSV angezeigt, es gibt verschiedene Möglichkeiten die Farben in Nuancen zu ändern (heller/dunkler; satter/weniger satt), ebenso ist eine exportierbare Favoritenliste vorhanden.</p>
<p style="text-align: center"><a class="thickbox" href="../wp-content/uploads/2009/08/agave.png"><img class="alignnone" src="../wp-content/uploads/2009/08/agave-300x221.png" alt="Agave" width="300" height="221" /></a></p>
<p style="text-align: left">Besonders bei der Webseitengestaltung hat sich das Programm als nützlich erwiesen; man kann schnell gute Farbkombinationen finden und übernehmen, grundsätzlich ist es auch als erste Inspirationsquelle gut geeignet.</p>
<h4 style="text-align: left"><a class="thickbox" href="http://5in4.de/wp-content/uploads/2009/08/gruler.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-298" style="float:left;padding-right: 1em" src="http://5in4.de/wp-content/uploads/2009/08/gruler-16x300.png" alt="GRuler" width="16" height="300" /></a>GRuler</h4>
<p style="text-align: left">Hierbei handelt es sich um ein Bildschirmlineal. Man kann es auf die Einheiten</p>
<ul style="text-align: left">
<li> Pixel</li>
<li> Zentimeter</li>
<li> Inch</li>
<li> Picas</li>
<li> Punkte/Inch</li>
<li> Prozent</li>
</ul>
<p style="text-align: left">einstellen, rotieren und die Länge verändern. Besonders für Webseitengestaltung und Bildbearbeitung finde ich dieses Werkzeug besonders hilfreich, um Abstände schnell nachzumessen und zu überprüfen ob sich Objekte wirklich auf der selben oder richtigen Höhe befinden. Wie auf dem Bild zu erkennen ist, kommt GRuler komplett ohne Fensterdekoration oder vergleichbares aus, es ist eben wirklich nur ein Lineal. Die „immer zuoberst“ Funktion kann trotzdem über das Menü (am linken Ende; erst sichtbar, wenn die Maus darüber liegt) von GRuler angewählt werden.</p>
<h4 style="text-align: left">Gcolor2</h4>
<p style="text-align: left">Der GTK-Farbauswahldialog als eigenständiges Programm, inklusive Colorpicker und Favoritenliste. Dies ist quasi nochmal eine schlankere Variante von Agave, aber bei mir ständig in Benutzung um schnell eine Farbe zu finden oder eine schöne gesehene zu speichern.</p>
<p style="text-align: center"><a class="thickbox" href="http://5in4.de/wp-content/uploads/2009/08/gcolor2.png"><img class="size-medium wp-image-297 alignnone" src="http://5in4.de/wp-content/uploads/2009/08/gcolor2-277x300.png" alt="Gcolor2" width="277" height="300" /></a></p>
<h3 style="text-align: left">Zum Schluss…</h3>
<p style="text-align: left">…hoffe ich dem Einen oder Anderen mit diesem Beitrag geholfen zu haben und bedanke mich fürs Lesen.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Nerdabend, Teil 2</title>
		<link>http://5in4.de/blog/2009/08/16/nerdabend-teil-2/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Aug 2009 22:08:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dseemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Unfug]]></category>
		<category><![CDATA[catthink]]></category>
		<category><![CDATA[gpl]]></category>
		<category><![CDATA[Katze]]></category>
		<category><![CDATA[open source]]></category>

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		<description><![CDATA[Epic catthink for the masses Runterladen! Ausführbar machen! catthink $string Wissen, was du denkst was deine Katze über dich denkt. Natürlich GPL und so.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><a href="http://5in4.de/wp-content/uploads/2009/08/catthink">Epic catthink for the masses</a></p>
<ol>
<li>Runterladen!</li>
<li>Ausführbar machen!</li>
<li>catthink $string</li>
<li>Wissen, was du denkst was deine Katze über dich denkt.</li>
</ol>
<p>Natürlich GPL und so.<br />
<span id="more-290"></span></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>WordPress treibt mich in den Wahnsinn</title>
		<link>http://5in4.de/blog/2009/07/18/wordpress-treibt-mich-in-den-wahnsinn/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 13:52:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dseemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arch Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[CMS]]></category>
		<category><![CDATA[KISS]]></category>
		<category><![CDATA[Textile]]></category>
		<category><![CDATA[vLIB]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe wirklich viele Blogsysteme und CMS ausprobiert, bevor ich diesen Blog aufgesetzt habe. WordPress Textpattern Serendipididity Serendipity Modx cmsmadesimple Drupal typolight Joomla … Immer hat mich irgend etwas gestört, WordPress kam aber noch am besten weg. Aber die Trägheit des Backends, der blöde Editor, die ständige Suche nach Plugins, die unkomfortable Templating Engine… Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe wirklich viele Blogsysteme und CMS ausprobiert, bevor ich diesen Blog aufgesetzt habe.</p>
<ul>
<li>WordPress</li>
<li>Textpattern<strong></strong></li>
<li><span style="text-decoration: line-through">Serendipididity</span> Serendipity</li>
<li>Modx</li>
<li>cmsmadesimple</li>
<li>Drupal</li>
<li>typolight</li>
<li>Joomla</li>
<li>…</li>
</ul>
<p>Immer hat mich irgend etwas gestört, WordPress kam aber noch am besten weg. Aber die Trägheit des Backends, der blöde Editor, die ständige Suche nach Plugins, die unkomfortable Templating Engine… Das macht alles keinen Spaß.</p>
<p>Deswegen habe ich jetzt angefangen selbst etwas zu entwickeln, was genau auf meine Ansprüche zugeschnitten ist. <a href="http://textile.thresholdstate.com/">Textile</a>, eine einfache Templating Engine (<a href="http://lamp.clausvb.de/index/menuid/138/">vLIB</a>) und das KISS-Prinzip sollen zunächst die Grundpfeiler des Konzepts sein, Komfortfunktionen wie Trackback, Kommentare, Multilingualität und ein Medienmanager dürfen dabei nicht fehlen. Das Frontend ist schon fast fertig, die meisten Basisfunktionen eingebunden, das Backend in Arbeit. Mal schauen, ob und wann ich damit produktiv werden kann.<span id="more-234"></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Typische Linuxschriften im Portrait</title>
		<link>http://5in4.de/blog/2009/07/18/typische-linuxschriften-im-portrait/</link>
		<comments>http://5in4.de/blog/2009/07/18/typische-linuxschriften-im-portrait/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 13:20:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dseemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arch Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Schrift]]></category>
		<category><![CDATA[Typografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Schrift ist allgegenwärtig, jeder hat damit zu tun und eigentlich kennt sich keiner damit aus. Unter den angebotenen Linuxdistributionen gibt es die Problematik, dass die unter anderen Systemen vorhandenen Schriftarten nicht vorhanden sind, bzw. aus obskuren Quellen kommen. Auf der Sourceforgeseite der msttcorefonts steht geschrieben: Does not distribute Microsoft&#8217;s fonts in a prohibited way (to [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left">Schrift ist allgegenwärtig, jeder hat damit zu tun und eigentlich kennt sich keiner damit aus.</p>
<p style="text-align: left">Unter den angebotenen Linuxdistributionen gibt es die Problematik, dass die unter anderen Systemen vorhandenen Schriftarten nicht vorhanden sind, bzw. aus obskuren Quellen kommen. Auf der <a href="http://corefonts.sourceforge.net/">Sourceforgeseite der msttcorefonts</a> steht geschrieben:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left">Does not distribute Microsoft&#8217;s fonts in a prohibited way (to the best of my knowledge that is)</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left">Das ist schwammig. Also habe ich mich primär für den Hausgebrauch nach Schriftarten umgesehen, die auf vielen Linuxsystemen vorhanden sind. Außer privatem Interesse und einem Abschnitt über Typographie in einer Vorlesung im letzten Semester zeichnet mich nichts aus, daher gibt es auch keinerlei Gewähr über die Sinnhaftigkeit und Richtigkeit der hier getroffenen Aussagen.</p>
<p style="text-align: left">Betrachtet werden hier die Schnitte der <a href="http://www.gnome.org/fonts/">Bitstream Vera</a> beziehungsweise <a href="http://dejavu-fonts.org/wiki/index.php?title=Main_Page">DejaVu</a> Familie, <a href="http://linuxlibertine.sourceforge.net/">Linux Libertine</a>, und ein paar freie Schriften von <a href="http://www.urw.de/deutsch/home.html">URW++</a>. DejaVu ist lediglich eine Erweiterung der Bitstream Vera, die nur die Zeichen von Basic Latin und  Latin1  enthält. zusammen mit Libertine sind diese drei Familien Teil der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Open-Source-Font">Open-Source-Fonts</a>. Die Nimbus-Fonts wurden auch unter der GPL veröffentlicht. Die Lizenzen der anderen URW-Schriften konnte ich leider nicht genauer bestimmen (Informationen dazu sind aber willkommen!)</p>
<p style="text-align: center"><a class="thickbox" href="http://5in4.de/wp-content/uploads/2009/07/schriftvergleich_firefox3.5_5in4_de.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-221" src="http://5in4.de/wp-content/uploads/2009/07/schriftvergleich_firefox3.5_5in4_de-300x138.png" alt="schriftvergleich_firefox3.5_5in4_de" width="300" height="138" /></a></p>
<h4 style="text-align: left">Bitstream Vera und DejaVu</h4>
<p style="text-align: left">Dies ist ein Screenshot einer <a href="http://5in4.de/wp-content/uploads/2009/07/schriftvergleich_5in4_de.html">HTML-Datei</a> im Firefox 3.5. Was sofort auffällt: bis auf ein paar Einzelheiten sind Bitstream Vera und DejaVu wirklich identisch. Bei der DejaVu jedoch werden <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ligatur">Ligaturen</a> im Firefox automatisch gesetzt, was sie mit ihrem erweiterten Zeichensatz hier jedoch zur eindeutigen Empfehlung macht. Dies gilt für die Grotesken wie auch für die Serifenschnitte gilt. Besonders bei &#8220;fi&#8221; sind in der Bitstream Vera Serif unschöne Effekte zu beobachten.</p>
<h4 style="text-align: left">Linux Biolin</h4>
<p style="text-align: left">Linux Biolin, ein Teil der Linux Libertine Familie und «Organogrotesk», wie sie sich selbst bezeichnet sticht aus den anderen hier betrachteten Grotesken deutlich heraus. Sie läuft wesentlich schmaler und wirkt zierlicher, aber die natürlichere Form wirkt sich gut auf den Lesefluss aus. Leider klappt es noch nicht so gut die Ligaturen von alleine zu setzen, aber die Schrift befindet sich derzeit auch noch in der Entwicklung. Ein besonderes Merkmal: das Versal-ß «ẞ»ist vorhanden. Insgesamt ist die Schrift vielversprechend, aber ungewohnt.</p>
<p style="text-align: center"><a class="thickbox" href="http://5in4.de/wp-content/uploads/2009/07/urw_gothic_futura.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-225" src="http://5in4.de/wp-content/uploads/2009/07/urw_gothic_futura-300x25.png" alt="urw_gothic_futura" width="300" height="25" /></a></p>
<h4 style="text-align: left">URW Gothic L</h4>
<p style="text-align: left">URW Gothic L fällt sofort durch ihre geometrische Formgebung (fast nur Kreise und Geraden) auf. Und das erinnert uns an… <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Futura_%28Schriftart%29">Futura</a>, den Klassiker von Paul Renner. URW Gothic L ist dabei zwar lange nicht so konsequent wie Futura und läuft auch etwas weiter, die Mittellinie ist auch etwas höher angesetzt. Ein schöner Ersatz, der zu gefallen mag. An diesem Bild erkennt man auch, dass OpenOffice noch nicht dazu in der Lage ist, Ligaturen vernünftig zu erkennen und zu setzen.</p>
<p style="text-align: center"><a class="thickbox" href="http://5in4.de/wp-content/uploads/2009/07/nimbus_sans_l_arial.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-227" src="http://5in4.de/wp-content/uploads/2009/07/nimbus_sans_l_arial-300x29.png" alt="nimbus_sans_l_arial" width="300" height="29" /></a></p>
<h4 style="text-align: left">Nimbus Sans L</h4>
<p style="text-align: left">Die Letzte der hier vorgestellten Grotesken ist Nimbus Sans L. Eine recht generische Serifenlose, die etwas schmaler als die manchmal klobig wirkende DejaVu ist. Was mich stört ist, dass die erste Punze des «m» kleiner ist als die zweite. Auch könnten Versale näher an den folgenden Buchstaben stehen. Die Schrift ist der Helvetica («R») recht ähnlich, als Vergleich kann ich leider nur Arial heranziehen. Interessanterweise kommt OpenOffice mit Ligaturen bei Arial recht gut klar.</p>
<p style="text-align: left">Das war es vorerst mit den Grotesken, Serifen– und Monospaceschriften kommen demnächst.</p>
<p style="text-align: left">Aktualisierung: Dank einem Artikel auf <a href="http://seeseekey.net/blog/archives/698-Meine-Ubuntu-Kubuntu-Fontpakete.html">seeseekeys Blog</a> konnte der <a href="http://www.microsoft.com/typography/faq/faq8.htm">richtige Lizenztext</a> zu den msttcorefonts aufgetan werden. Vielen Dank ;)</p>
<p style="text-align: left"><span id="more-220"></span></p>
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